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Mittelsachsen: Vier weitere Todesfälle durch Corona

Die Zahl der verstorbenen Betroffenen ist damit auf 24 gestiegen. Unklar ist noch immer der Standort des Impfzentrums.

Wo können sich die Mittelsachsen zukünftig gegen das Coronavirus impfen lassen? Das steht noch immer nicht fest.
Wo können sich die Mittelsachsen zukünftig gegen das Coronavirus impfen lassen? Das steht noch immer nicht fest. © Symbolbild/Christian Charisius/dpa

Mittelsachsen. Weitere vier Menschen, bei denen das Coronavirus nachgewiesen worden ist, sind verstorben. Wie der Landkreis informierte, ist die Zahl der Todesfälle in Verbindung mit dem Virus auf 24 gestiegen. „Dabei handelt es sich um eine 89-jährige Frau mit Vorerkrankungen sowie drei Männer im Alter zwischen 84 und 89 Jahren, die ebenfalls Vorerkrankungen hatten“, sagte Kreissprecher André Kaiser.

Weiterhin werden pro Tag zahlreiche neue Nachweise gemeldet. Im Vergleich zu Dienstag sind am Mittwoch erneut 172 positive Testergebnisse vorgelegt worden. Die Gesamtzahl der Nachweise im Landkreis ist damit auf 4.520 gestiegen. Bei fünf Personen war eine intensivmedizinische Betreuung erforderlich.Nach wie vor am geringsten sind die Fallzahlen in Döbeln. Hier gab es einen Zuwachs um 19 auf 601 Nachweise. Im Bereich Mittweida wurden am Mittwoch 78 neue Fälle registriert (1.599), im Altkreis Freiberg 75 (2.320). Der Inzidenzwert im Landkreis ist nach Berechnungen des Robert-Koch-Institutes auf 285,1 gestiegen (Stand: Dienstag, 0 Uhr).

Stars im Strampler aus Döbeln
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Mehr Patienten in der Helios-Klinik

Nahezu unverändert ist die Situation in den mittelsächsischen Kliniken. 112 Patienten, die an dem Virus erkrankt sind, werden stationär behandelt, das sind zwei mehr als am Vortag. Nach wie vor werden elf der Betroffenen beatmet.

In der Helios-Klinik in Leisnig ist die Patientenzahl erneut gestiegen. Am Mittwoch wurden dort 14 Patienten betreut, bei denen das Virus nachgewiesen worden ist. Bei fünf Personen war eine intensivmedizinische Betreuung erforderlich.

>>>Über die Ausbreitung des Coronavirus und über die Folgen in der Region Döbeln berichten wir laufend aktuell in unserem Newsblog.<<<

Über 10.200 Betroffene und Kontaktpersonen habe das Gesundheitsamt seit März in Quarantäne geschickt. Rund 7.100 Mittelsachsen hätten diese bereits wieder verlassen, informierte André Kaiser.

Seit Dienstag müssen sich positiv Getestete sowie deren nahen Kontaktpersonen direkt nach dem Bekanntwerden des Testergebnisses in Quarantäne begeben, noch bevor der Bescheid des Gesundheitsamtes vorliegt. Das regelt die neue Allgemeinverfügung des Landkreises.

Noch immer unklar ist, wo in Mittelsachsen das Impfzentrum entstehen wird. „Die Details stehen noch nicht fest“, hieß es auf eine entsprechende Anfrage von Sächsische.de vom Sozialministerium Sachsen. „Wir informieren, sowie wir etwas bekanntgeben können.“

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