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Deutliche Übersterblichkeit in Deutschland

Statistiker haben die Sterbefallzahlen einer Dezemberwoche ausgewertet. Besonders auffällig ist die Entwicklung in Sachsen.

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Mit Kreide geschrieben steht "Covid" auf dem Sarg eines Verstorbenen im Krematorium Dresden-Tolkewitz
Mit Kreide geschrieben steht "Covid" auf dem Sarg eines Verstorbenen im Krematorium Dresden-Tolkewitz © Sebastian Kahnert/dpa (Archiv)

Wiesbaden. In Deutschland sind Anfang Dezember überdurchschnittlich viele Menschen gestorben. Wie das Statistische Bundesamt am Freitag in Wiesbaden mitteilte, starben in der 50. Kalenderwoche (7. bis 13. Dezember 2020) in Deutschland mindestens 22.897 Menschen - das sind in diesem Zeitraum etwa 23 Prozent oder 4.289 Fälle über dem Durchschnitt der Jahre 2016 bis 2019. Dies geht nach den Angaben aus einer Sonderauswertung der vorläufigen Sterbefallzahlen hervor.

Die Zahl der Todesfälle von Personen, die zuvor laborbestätigt an Covid-19 erkrankt waren, steigt demnach seit Anfang Oktober von Woche zu Woche deutlich an. In der 50. Kalenderwoche gab es 3.595 beim Robert Koch-Institut (RKI) gemeldete Covid-19-Todesfälle. Das waren 598 Fälle mehr als in der Vorwoche, heißt es.

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Besonders auffällig ist den Statistikern zufolge die Entwicklung der Sterbefallzahlen in Sachsen. Die Differenz zum Durchschnitt der vier Vorjahre nimmt dort seit Oktober von Woche zu Woche deutlich zu. In der 50. Kalenderwoche lag sie um 88 Prozent (oder 970 Fälle) darüber. Auch in Brandenburg (plus 34 Prozent oder 211 Fälle) und Thüringen (plus 35 Prozent oder 204 Fälle) lag die Differenz zum Durchschnitt der Jahre 2016 bis 2019 deutlich darüber. (epd)

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