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Liberec hat Tschechiens ersten Omikron-Corona-Fall

Eine Frau aus Liberec hat die neue Coronavirus-Variante Omikron aus einem Namibia-Urlaub mitgebracht. Die Mutation wird als "besorgniserregend" eingestuft.

Von Petra Laurin
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Symbolbild
Symbolbild © Pavlo Gonchar/SOPA Images via ZUMA Press Wire/dpa

Tschechien hat seinen ersten Omikron-Corona-Fall. Die Probe eines PCR-Tests stammt von einer 60-jährigen Frau aus Liberec (Reichenberg), die mit einer neunköpfigen Reisegruppe aus dem Namibia-Urlaub aus Namibien nach Tschechien zurückkehrte. Weitere Teilnehmer kommen aus Prag, Mittelböhmen und der Region Olomouc (Olmütz). Auch die Familienmitglieder der Frau mussten sich einem Test unterziehen.

Das Krankenhaus in Liberec hat den Fall am Montag nach weiteren Proben bestätigen können. "Die Sequenz wird in die Datenbanken hochgeladen", sagt Iva Dolinová, Chefärztin der Genetik und molekular Diagnostik des Liberecer Krankenhauses. Geholfen haben dabei Nationale Referenzlabor und die Experten der Wissenschaftsakademie.

Die Untersuchung führte die Abteilung für Genetik und molekulare Diagnostik auf einem neuen Gerät Gnamens enerux durch. "Die Kosten für die Sequenzierung finanziert die Region mit der Hygienestation, denn der Staat zählt unser Labor nicht zu den unterstützenden Arbeitsstellen, die solche Leistungen bezahlt bekommen."

Die neue Virus-Variante trägt die Bezeichnung B1.1.529. Sie stammt vermutlich aus der Republik Südafrika. Eine, die bei der Weltgesundheitsorganisation als "besorgniserregend" eingestuft wird.