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Volksbank Pirna kommt gut durch die Krise

Das Wachstumsjahr 2019 wird sogar übertroffen. Schlimmste Befürchtungen wegen Corona traten bisher nicht ein.

Hauke Haensel (l.) und Thomas Gischke sprachen erstmals online zu den Vertretern der Volksbank Pirna.
Hauke Haensel (l.) und Thomas Gischke sprachen erstmals online zu den Vertretern der Volksbank Pirna. © Marko Förster

Die Volksbank Pirna blickt mit gemischten Gefühlen auf die Bilanz für das Jahr 2020. „Die Folgen der Corona-Pandemie werden uns und unsere Kunden noch lange begleiten", mutmaßt Vorstandsvorsitzender Hauke Haensel. Die genauen Auswirkungen auf das Ergebnis 2020 könne man zwar noch nicht abschließend beurteilen. "Nach derzeitigem Erkenntnisstand fallen sie aber wohl geringer aus, als befürchtet“, erklärt Haensel.

Das hatte er auch schon in der Vertreterversammlung gesagt, die Ende November zum ersten Mal in der Geschichte der Genossenschaftsbank in virtueller Form durchgeführt wurde. Das umfassende Pandemie- und Hygienekonzept zum Schutz von Mitarbeitern und Kunden habe bislang erfolgreich funktioniert.

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Haensel skizzierte deutlich aus der Corona-Krise resultierende Schäden für die Wirtschaft. Es seien "größte Anstrengungen" nötig, um die Unternehmen mit Liquidität zu versorgen. "Neben vielen Hilfsmaßnahmen bieten wir die Möglichkeit zur Stundung von Leistungsraten von Verbrauchern als auch von Nichtverbrauchern", erklärt der Vorstandschef.

Kundeneinlagen steigen um 55 Millionen Euro

Von der aktuellen wirtschaftlichen Situation im Lande wollte sich die Volksbank aber nicht die Freude über das eigene Wachstum vermiesen lassen. Die positive Tendenz von 2019 habe sich auch im laufenden Geschäftsjahr trotz Lockdowns und verschärften Corona-Regeln fortgesetzt. Auch 2020 stieg die Zahl der Volksbank-Mitglieder, also der Eigentümer der Genossenschaftsbank, um mehr als 200.

Die Gründe für das Wachstum sieht Haensel im eigenen Handeln. "Viele Kunden entscheiden sich für die Volksbank, weil sie so sicher sein dürfen, mit ihrem Geld die Wirtschaft vor Ort anzukurbeln und die Region insgesamt zu stärken." Zudem sei gerade in "unbestimmten Zeiten" gute Beratung gefragt.

Trotz der Nullzinspolitik der Europäischen Zentralbank stiegen 2020 auch die Kundeneinlagen um weitere 55 Millionen Euro. Aktuell habe das Bankgeschäftsvolumen die Marke von einer Milliarde Euro überschritten. Zum Vergleich: Zum Vergleich: Die Ostsächsische Sparkasse Dresden weist eine Bilanzsumme von knapp 13 Milliarden Euro aus.

Wer zum Aufsichtsrat der Volksbank gehört

Dem Aufsichtsrat gehören weiter Prof. Dr. Thomas Gischke, Klaus Brähmig, Dr. Volker Thiele, Claudia Körner, Henryk Schultz und Falk Heinze an.

Für Prof. Dr. Thomas Gischke und Henryk Schultz lief turnusgemäß die Amtsperiode aus. Sie wurden von der Vertreterversammlung aber erneut für eine weitere Amtsperiode berufen.

Mit lobenden Worten wurde in der Vertreterversammlung Vorstand Ewald Saathoff in den Ruhestand verabschiedet. Bereits im April 2020 übernahm Jens Köhler als Marktvorstand dessen Nachfolge.

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