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Leben und Stil

Vorsicht bei Mails zu Corona-Hilfen

Hilfsgelder brauchen in der Pandemie viele dringend. Doch egal, wie groß die Not ist: Kommt ein vermeintlicher Antrag einfach so per Mail, ist das keine Hilfe.

Am Haken: Wer auf die Köder-Mail der Betrüger hereingefallen ist, bekommt keine Corona-Hilfsgelder, sondern ist seine Daten los.
Am Haken: Wer auf die Köder-Mail der Betrüger hereingefallen ist, bekommt keine Corona-Hilfsgelder, sondern ist seine Daten los. © Andrea Warnecke/dpa

Berlin. Soloselbständige, Freiberufler und Unternehmer sollten wachsam sein: Derzeit kursieren Phishing-Mails mit falschen Antragsformularen für die Corona-Überbrückungshilfe III. Als Absender werde dabei unter anderem der Name der Europäischen Kommission missbraucht, wie deren Vertretung in Deutschland warnt. Empfängerinnen und Empfänger sollten solche Mails erst gar nicht öffnen und löschen.

Den kriminellen Absendern der Nachrichten gehe es nur darum, sensible Daten abzugreifen, erklärt die EU-Kommission. Anträge für Corona-Hilfen der Bundesregierung könnten nur über die Seite www.ueberbrueckungshilfe-unternehmen.de gestellt werden.

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Vergleichbare Phishing-Spam-Wellen gibt es bereits seit Sommer 2020. Aktuell werden den Angaben zufolge Mail-Adressen des Mail-Dienstes T-Online angeschrieben. Und auch die Absenderadressen stammten von diesem Dienst.

Allen, die bereits ihre Daten an die von den Betrügern angegebene Mail-Adresse geschickte haben sollten, empfiehlt die EU-Kommission eine Anzeige bei der örtlichen Polizeidienststelle. Die Ermittlungen der Polizei Berlin würden derzeit unter der Vorgangsnummer 210521-0900-371074 geführt. (dpa)

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