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Erstes Geld fürs Heimatfest Waldheim

Durch die Corona-Pandemie hat die Stadt ein Jahr verloren. Dennoch soll das 825-jährige Jubiläum gut vorbereitet werden.

Große Feste mit Tausenden Besuchern sind derzeit nicht möglich. Das Heimatfest zum 825-jährigen Bestehen wollen die Waldheimer aber richtig feiern.
Große Feste mit Tausenden Besuchern sind derzeit nicht möglich. Das Heimatfest zum 825-jährigen Bestehen wollen die Waldheimer aber richtig feiern. © Thomas Kube/Archiv

Waldheim. Im vergangenen Jahr und auch in der ersten Hälfte des Jahres 2021 sind in Waldheim alle Feste abgesagt worden. Den nächsten großen Höhepunkt, das Heimatfest zum 825-jährigen Bestehen vom 30. Juni bis 9. Juli 2023, behalten die Waldheimer aber weiter im Blick.

In der jüngsten Sitzung des Stadtrates ist das vorläufige Gesamtvolumen an Aufwendungen in Höhe von 390.000 Euro festgelegt worden. Zudem wurde beschlossen, für das aktuelle Haushaltsjahr einen Betrag von 20.000 Euro aus der Rücklage bereitzustellen.

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Die Arbeitsgruppen konnten sich aufgrund der Corona-Pandemie nicht wie gewünscht treffen. Es gab Diskussionen und Gespräche, aber auch eine Erkenntnis: Es braucht bereits jetzt in diesem frühen Stadium der Vorbereitung finanzielle Mittel, gewisse Dinge anzuschieben.

Ein gutes Jahr der Vorbereitung verloren

Kämmerin Kristin Voigtländer hat sich die Kalkulation des Heimatfestes 1998 vorgenommen, um die anstehenden Kosten für die Stadt abschätzen zu können. Danach belaufen sich die Einnahmen auf geschätzte 190.000 Euro. Der Zuschuss der Stadt ist auf maximal 200.000 Euro festgelegt worden.

„Wir wollen das Heimatfest nicht in der Größenordnung feiern wie beim 800-jährigen Stadtjubiläum vor 25 Jahren. Dennoch wollen wir die 825 Jahre würdig begehen. Die Leute sollen sich daran gern erinnern“, sagte Bürgermeister Steffen Ernst (FDP).

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Es werde aber zum Beispiel weniger Bühnen geben, und auch der Festumzug werde kleiner ausfallen als der im Jahr 1998. „Wir haben durch die Pandemie ein gutes Jahr der Vorbereitung verloren. Dennoch sollte es uns gelingen, ein gutes Fest auf die Beine zu stellen“, sagte der Bürgermeister.

Arbeitsgruppen für acht Bereiche

Dem Festausschuss gehören unter anderem der Bürgermeister, seine Stellvertreter und die Fachbereichsleiter an. Innerhalb des Komitees gibt es acht Arbeitsgruppen (AG). Diese bearbeiten die Themenbereiche Finanzen, Verkehr/Sicherheit, Bauten/Stadtschmuck, Technische Ver- und Entsorgung, Festschriften/Öffentlichkeitsarbeit, Festumzug, Veranstaltungsorganisation und Gästebetreuung.

Bei der Vorbereitung des Heimatfestes schöpfen die Organisatoren auch aus den Erfahrungen, die bei der Vorbereitung der 800-Jahr-Feier 1998 gesammelt wurden. Das Organisationsbüro wird Nino Richter leiten.

„Er hat bei der Organisation der Stadtfeste in den vergangenen Jahren sowie bei der Sommerparty bewiesen, dass er solche Aufgaben meistern kann“, hatte der Bürgermeister im vergangenen Jahr bei der Gründung des Festkomitees gesagt.

Das Organisationsbüro dient einerseits als Anlaufstelle, andererseits soll es die Arbeitsgruppen und Vereine anleiten und unterstützen.

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