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Wegen Spritpreisen mehr Fahrgäste in Dresdner Bussen und Bahnen

Seit Anfang Dezember galten Einschränkungen. Nicht nur wegen der hohen Preise an den Tankstellen werden sie jetzt zurückgenommen.

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Die Verkehrsbetriebe rechnen mit mehr Fahrgästen und kehren deshalb zum Standardangebot zurück.
Die Verkehrsbetriebe rechnen mit mehr Fahrgästen und kehren deshalb zum Standardangebot zurück. © Rene Meinig (Symbolbild)

Dresden. Die Dresdner Verkehrsbetriebe (DVB) rechnen wegen der hohen Benzin- und Dieselpreise mit mehr Fahrgästen. Rund 470.000 sind es aktuell pro Werktag und damit etwa 80 Prozent so viele, wie vor Corona mitgefahren sind. Auch die Lockerung der Pandemie-Regeln werde zu einem Anstieg der Fahrgastzahlen führen, erwarten die Verantwortlichen des Nahverkehrsunternehmens.

Auf diese Entwicklung reagieren die DVB mit der Rückkehr zum Standardfahrplan. Ab Sonnabend gilt er wieder. Das bedeutet, die Linien 1, 2, 8, 9, und 13 fahren wochentags wieder im Zehn-Minuten-Takt, die Linien 3, 4, 7, 9, 11 und 62 zusätzlich auch sonnabends.

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Nur beim Nachtverkehr am Wochenende und bei den Verstärkerfahrten für die Linien E3 und 61 bleiben die DVB noch bei den aktuellen Regelungen. Der Grund: In den Wochenendnächten ist noch nicht so viel los, dass die Verstärkerfahrten wieder eingeführt werden müssen, ebenso auf den Studentenstrecken zur TU Dresden.

Wegen der Corona-Einschränkungen und des Rückgangs der Nachfrage hatten die DVB ihr Angebot am Anfang Dezember 2021 allem im Einkaufs- und Freizeitverkehr vorübergehend reduziert.

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Vorerst bleibt es dabei, dass bei den Bussen die erste Tür in Fahrtrichtung an den Haltestellen geschlossen bleibt. "Aufgrund der noch immer hohen Infektionsgefahr steht hier der Schutz der Busfahrerinnen und -fahrer im Vordergrund", erklärt DVB-Sprecher Falk Lösch. Die Kommunikation mit dem Fahrpersonal sei natürlich trotzdem möglich.

Tickets gibt es an den stationären Fahrscheinautomaten. Außerdem laufe die weitere Ausrüstung der Busse mit mobilen Fahrscheinautomaten auf Hochtouren.

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