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Wie beweise ich, dass ich geimpft bin?

Seit Mittwoch wird in Dresden gelockert. Doch wer zum Beispiel in den Biergarten will, muss Dokumente vorzeigen. Welche nötig sind - der Überblick.

Ein wichtiges Dokument für den anstehenden Biergartenbesuch: Vollständig Geimpfte müssen den Impfpass im Original vorzeigen.
Ein wichtiges Dokument für den anstehenden Biergartenbesuch: Vollständig Geimpfte müssen den Impfpass im Original vorzeigen. © dpa/Sophia Kembowski

Dresden. Ein Stück Normalität ist seit Mittwoch nach Dresden zurückgekehrt: Biergärten dürfen wieder öffnen. Dasselbe gilt für die Außenbereiche von Restaurants, für Fitnessstudios, Kinos und Theater. Die Lockerungen sind allerdings an Bedingungen geknüpft. Wer etwa im Biergarten mit Freunden am Tisch sitzen möchte, braucht ein tagesaktuelles negatives Testergebnis. Für vollständig Geimpfte und kürzlich Genese entfällt die Testpflicht dagegen, da angenommen wird, dass sie immun sind und das Coronavirus höchstwahrscheinlich auch nicht übertragen.

Aber wie weise ich nach, dass ich geimpft oder genesen bin? So erklärt das Dresdner Gesundheitsamt die Regeln.

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Das gilt bei Corona-Tests

Auf der sicheren Seite ist jeder, der sich in einem Testzentrum auf das Coronavirus testen lässt. Diese Zentren sind vom Dresdner Gesundheitsamt mit den kostenlosen Bürgertests beauftragt worden und stellen eine offizielle Bescheinigung über das Testergebnis aus. Dieses Dokument wird überall anerkannt.

Apps wie "Pass4all" bieten die Möglichkeit, das Testergebnis digital hinterlegen zu lassen. Einen Überblick über alle 120 Dresdner Testzentren erhalten Sie hier.

In jedem Fall ist das Testergebnis 24 Stunden gültig, betont das Gesundheitsamt. Wobei manche Geschäfte für Click & Meet offenbar darauf bestehen, dass das Ergebnis vom selben Tag ist, wie uns Leser berichten.

Eine weitere Möglichkeit bieten Selbsttests. Diese dürfen zwar nicht mehr zu Hause durchgeführt werden. Die selbst ausgefüllte Bescheinigung über ein negatives Ergebnis darf nicht mehr anerkannt werden, hat die Landesregierung festgelegt. Allerdings besteht die Möglichkeit, den Test unter Aufsicht eines Verkäufers, Trainers oder Kellners vor Ort durchzuführen. Ob das alle Einrichtung mitmachen, sollte aber vorab erfragt werden, da solche Selbsttests vor Ort Personal binden.

Das gilt für Geimpfte

Als vollständig geimpft gilt man 14 Tage nach der zweiten Impfung. Nachgewiesen wird dies durch den Eintrag im Impfausweis, der im Original vorgelegt werden muss. Alternativ ist eine Impf-Ersatzbescheinigung durch den Impfarzt zulässig, auf der Impfdatum, Impfstoff sowie Unterschrift und Stempel der Impfstelle vermerkt sind.

Wer schon einmal infiziert war und einmalig geimpft ist, muss sich ebenfalls nicht mehr testen lassen. Neben dem Impfnachweis muss in diesem Fall eine Bestätigung über den positiven PCR-Test vorgelegt werden.

Das gilt für Genesene

Von der Testpflicht sind auch diejenigen ausgenommen, die kürzlich eine Corona-Infektion überstanden haben. Aber wie weisen sie das nach? Genesene benötigen ein positives PCR-Testergebnis, das mindestens 28 Tage alt ist, höchstens aber sechs Monate. Das kann der Laborbefund oder eine ärztliche Bescheinigung im Original sein, so das Gesundheitsamt. Wer das nicht mehr bei sich hat, könne im Ausnahmefall per E-Mail eine erneute Bestätigung des Testergebnisses beim Gesundheitsamt anfordern.

Das gilt für alle

Egal, ob geimpft, genesen oder getestet: In jedem Fall müssen Mindestabstand, Maskenpflicht und Hygiene eingehalten werden. Darüber hinaus muss man frei von typischen Corona-Symptomen sei und den Personalausweis oder ein anderes Ausweisdokument dabei haben.

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