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Sebnitz

Wieder Besuchsverbot in Kliniken

Die Asklepios-Geschäftsführung mahnt zur Vorsicht und ergreift erste Maßnahmen in Sebnitz und Neustadt. Patienten und Personal sollen so geschützt werden.

Aufgrund steigender Infektionszahlen in Sachsen ergreift Asklepios in Sebnitz und im Hohwald erste Vorsichtsmaßnahmen.
Aufgrund steigender Infektionszahlen in Sachsen ergreift Asklepios in Sebnitz und im Hohwald erste Vorsichtsmaßnahmen. © Daniel Schäfer

Ab Montag, den 12. Oktober, wird das Besuchsverbot an der Sächsische Schweiz Klinik Sebnitz sowie der Orthopädischen Klinik Hohwald in Neustadt wieder eingeführt. An der Asklepios-ASB Klinik Radeberg war es bereits zum 2. Oktober in Kraft getreten. Diese Entscheidung wurde aufgrund der generell steigenden Infektionszahlen mit Covid-19 nun einheitlich für alle drei sächsischen Asklepios-Kliniken getroffen. Darüber informiert die Asklepios-Geschäftsführung. Damit werden die bisher gelockerten Regelungen außer Kraft gesetzt.  

Ein Besuch am Krankenbett ist tröstlich, heilsam und spendet Mut und Hoffnung. „Daher ist es auch für uns eine schwierige Entscheidung, ein Besuchsverbot zu erteilen“, sagt Patrick Hilbrenner, Regionalgeschäftsführer der Asklepios Kliniken in Sachsen und Sachsen-Anhalt. Alle behandelten Patientinnen und Patienten, die nicht daran erkrankt sind, sind besonders gefährdet und ließen sich am besten durch vernünftige Einschränkungen und die bekannten Hygienemaßnahmen schützen.

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„Wir hoffen, dass diese früh ergriffenen und besonnenen Schritte erfolgreich sein werden, schließlich haben die Erfahrungen dieses Jahres gezeigt, wie wichtig es ist, die Ausbreitung des Virus zu verlangsamen und dafür zu sorgen, dass das Gesundheitssystem nicht überlastet wird.“, so der Regionalgeschäftsführer. Derzeit wird am Asklepios-Standort in Sebnitz ein an Covid-19 erkrankter Patient stationär betreut. Die Kliniken seien gut auf steigende Zahlen, entsprechend der Vorgaben des Robert-Koch-Institutes, vorbereitet.

Die Lage rund um die Ausbreitung des Coronavirus wird auch im ständigen Austausch mit den Landesbehörden intensiv beobachtet, um flexibel und jeden Tag neu auf alle weiteren Entwicklungen reagieren zu können. Die Angehörigen müssen sich natürlich keine Sorgen machen: Alle Patienten werden bestmöglich versorgt. (SZ)

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