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Wieder Testzentren in Leisnig und Roßwein

Der Roßweiner Testbus hat einen neuen Standort. Auch für Hartha wird eine Teststation vorbereitet.

Von Cathrin Reichelt
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Am Mittwoch öffnet in Roßwein wieder ein Testzentrum, in dem Spucktests angeboten werden. Das steht allerdings nicht mehr am Dienstleistungszentrum an der Haßlauer Straße, sondern auf dem Markt.
Am Mittwoch öffnet in Roßwein wieder ein Testzentrum, in dem Spucktests angeboten werden. Das steht allerdings nicht mehr am Dienstleistungszentrum an der Haßlauer Straße, sondern auf dem Markt. © Dietmar Thomas

Region Döbeln. Am Montag hat das Testzentrum am Döbelner Marktkauf wieder eröffnet. Ab Mittwoch gibt es solche Teststellen auch in Leisnig und Roßwein.

In Leisnig ist der Testbus von Michael Köhler am bewährten Platz am Rewe-Markt zu finden. In Roßwein wird der Bus zentral auf dem Markt stationiert. In beiden werden Spucktests angeboten.

Beide Testzentren öffnen montags bis freitags in der Zeit von 9 bis 17 Uhr. In Roßwein sind Tests außerdem samstags von 9 bis 13 Uhr und in Leisnig sonntags von 9 bis 13 Uhr möglich. Insgesamt betreibt Michael Köhler derzeit zwei Testzentren in Döbeln sowie jeweils eins in Ostrau, Roßwein, Leisnig, Grimma und Lommatzsch. Ein Weiteres ist für Hartha in Planung.

Feste Impfstelle für Döbeln?

Sachsen will das Impftempo erhöhen. Dafür soll das Deutsche Rote Kreuz (DRK) feste Impfstellen einrichten. Die Erste wird in Freiberg installiert und soll voraussichtlich am 1. Dezember in Betrieb gehen (Sächsische.de berichtete).

„Die zweite permanente Stelle ist für Döbeln geplant“, sagt René Illig vom DRK Döbeln-Hainichen auf Nachfrage. Einen genauen Zeitpunkt kann er aber noch nicht nennen. „Denn dafür benötigen wir ein zusätzliches Impfteam und für das muss der Freistaat den Auftrag erteilen“, erklärt er.

Mittelsachsens Landrat Matthias Damm (CDU) setze sich dafür ein, dass ein solches Team schnellstmöglich zusammengestellt werden kann. Um die Wartezeiten der Impfwilligen zu minimieren, sei auch wieder eine Terminvergabe geplant.

Erst in der vergangenen Woche hatte sich Döbelns Oberbürgermeister Sven Liebhauser (CDU) an Gesundheitsministerin Petra Köpping (SPD) gewandt und schnelle Veränderungen gefordert. Konkret mahnte er an, eine dauerhafte Impfstrecke in Döbeln einzurichten. Denn die täglichen langen Schlangen vor dem Volkshaus, in dem ein mobiles Impfteam arbeitet, seien ein unhaltbarer Zustand.