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In Wilsdruff wird im Bus geimpft

Das Angebot wird gut angenommen. Viele waren bereits eine Stunde vor ihrem Termin am Ort.

Seit Montag steht der Impfbus vor dem Kleinbahnhof in Wilsdruff.
Seit Montag steht der Impfbus vor dem Kleinbahnhof in Wilsdruff. © Foto: Stadt Wilsdruff

Ein roter Bus steht seit Montag am Wilsdruffer Kleinbahnhof. Dabei handelt es sich um den Impfbus des Deutschen Roten Kreuzes. Bis zum Donnerstag können sich hier täglich bis zu 150 Bürger impfen lassen. Dieses Angebot ließen sich viele nicht entgehen.

Die ersten zu impfenden Bürger fanden sich am Montag bereits eine Stunde vor dem gebuchten Termin am Impfbus ein. Dort wurden sie von Mitarbeitern der Stadt empfangen. Mit ihren Unterlagen meldeten sie sich beim Check-In des DRK an.

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Wer in den Impfbus möchte, muss sich vorher anmelden und verschiedene Dokumente vorlegen.
Wer in den Impfbus möchte, muss sich vorher anmelden und verschiedene Dokumente vorlegen. © Foto: Stadt Wilsdruff

Nach dem Aufklärungsgespräch wurden sie zum Impfen mit dem Vakzin von Biontec-Pfizer in den Bus begleitet. Danach ging es in einen Wartebereich, um die 15 Minuten Nachkontrollzeit abzuwarten. Über den Check-Out, der ebenfalls vom DRK besetzt ist, konnten sie das Gelände verlassen. Alle 150 möglichen Termine wurden am Montag auch wahrgenommen. Sowohl für die Stadt als auch für das DRK war das ein guter Start.

„Es ist eine tolle Leistung des gesamten Teams und absolut das Ergebnis guter Vorbereitung, ohne die dies nicht möglich gewesen wäre“, sagte Ilka Pohl, Vorstand des DRK-Kreisverband Pirna. Sie lobte die Stadt für die Vorbereitung und die Bürger, die pünktlich zu den Terminen erschienen sind. Ohne die disziplinierte Mitarbeit sei eine derartige Aktion nicht möglich, so Pohl.

Freie Termine gehen an Impfwillige

Alle Termine am Dienstag und Mittwoch sind bereits vergeben. Derzeit gibt es nur noch einige wenige freie Termine am Donnerstag, die aber an Impfwillige der entsprechenden Kategorien vergeben werden, die sich gemeldet haben.

Im Vorfeld hatte die Stadt Wilsdruff alle Einwohner angeschrieben, die nach der Corona-Impf-Reihenfolge für das Impfen infrage kommen. Gegenwärtig dürfen sich Personen impfen lassen, die den sogenannten Priorisierungsgruppen 1 und 2 angehören. Das sind über 80- und über 70-Jährige, verschiedene Risikopatienten mit bestimmten Erkrankungen, aber auch Menschen, die einen Beruf mit vielen Kontakten ausüben oder wie im medizinischen Bereich vermehrt Risiken ausgesetzt sind, sich zu infizieren, erklärt Bürgermeister Ralf Rother (CDU).

Callcenter im Rathaus

Die angeschriebenen Bürger wurden eingeladen, sich mit den entsprechenden Dokumenten anzumelden, um so schnell und unkompliziert geimpft werden zu können. In der vergangenen Woche wurden die Termine vergeben.

"An der Hotline klingelte das Telefon ununterbrochen, viele vor allem ältere Mitbürger wollten einen Termin zur Impfung vereinbaren", sagt Bürgermeister Ralf Rother. Er dankte seinem Team, das diese Organisation zusätzlich zu den alltäglichen Aufgaben übernommen hat und zeitweise als Callcenter arbeitete.

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Wer einen Impftermin hat, muss dazu folgendes mitbringen: Personalausweis, Versicherungskarte, Impfpass sowie ein unterschriebener Aufklärungsbogen mit Einwilligung sowie ein Anamnesebogen. Letzteren haben die Bürger bereits mit der Einladung zugesandt bekommen.

Die Zweitimpfung findet vom 10. bis 13. Mai ebenfalls am Kleinbahnhof statt.

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