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Wintersport-Saison in Tschechien gestartet

Trotz Corona-Notstands sind am Freitag die ersten Skifahrer am Keilberg im Erzgebirge gesichtet worden. Viele Gäste aus dem Ausland werden nicht erwartet.

Tschechien, Spindlermühle: Skifahrer benutzen einen Sessellift. Die Skigebiete in den Mittelgebirgen dürfen vom 18.12.2020 an öffnen. Zugleich wurde die Schließung der Hotels angeordnet.
Tschechien, Spindlermühle: Skifahrer benutzen einen Sessellift. Die Skigebiete in den Mittelgebirgen dürfen vom 18.12.2020 an öffnen. Zugleich wurde die Schließung der Hotels angeordnet. © Miroslav Chaloupka/CTK/dpa

Prag/Jachymov. In Tschechien hat am Freitag trotz des andauernden Corona-Notstands die Wintersport-Saison begonnen. Auf dem Klinovec (Keilberg) im Erzgebirge lag die Auslastung nach Angaben der Betreiber am ersten Tag bei knapp 30 Prozent. Die Kapazität ist dort aufgrund der Hygiene- und Abstandsregeln auf 2.000 Besucher begrenzt.

Wegen der ungünstigen Witterungsbedingungen sind auf der höchsten Erhebung des Erzgebirges zunächst nur drei künstlich beschneite Skipisten befahrbar. Der Klinovec bei Jachymov (Sankt Joachimsthal) ist nur drei Kilometer Luftlinie vom sächsischen Wintersportort Oberwiesenthal entfernt.

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Seit neuestem müssen Hotels und Gaststätten in Tschechien wieder bis auf weiteres zusperren. Viele Wintersportler aus dem Ausland werden daher nicht erwartet. Sie müssen nach früheren Angaben des Innenministeriums in Prag einen negativen Corona-PCR-Test vorlegen, der nicht älter als 72 Stunden ist. Die Polizei hat Kontrollen im Grenzgebiet und an den Pisten angekündigt. Auch bei der Rückkehr nach Deutschland gelten strenge Quarantäne- und Test-Pflichten.

In Tschechien gab es bisher mehr als 10.000 Corona-Tote und mehr als 610.000 bestätigte Infektionen. Die Behörden meldeten am Freitag 7.590 neue Fälle innerhalb von 24 Stunden. Der EU-Mitgliedstaat hat rund 10,7 Millionen Einwohner. (dpa)

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