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Coswig bei Touristen beliebter

Die Übernachtungszahlen sind um fünf Prozent gestiegen. Die Gäste bleiben aber nur zweieinhalb Tage.

„Die Besucher unserer Stadt bleiben durchschnittlich 2,6 Tage in Coswig" – Bürgermeister Thomas Schubert. © Arvid Müller

Coswig. Es lockt immer mehr Touristen nach Coswig. Seit Jahren steigen die Gästeankünfte und Übernachtungszahlen. Im vergangenen Jahr waren es laut Statistischem Landesamt fast 31.000 Übernachtungen von rund 11.700 Gästen. „Das bedeutet im Vergleich zum Vorjahr ein Plus von 5,1 Prozent. Im Vergleich zum Jahr 2014 ist dies eine Steigerung um 14,4 Prozent“, so Bürgermeister Thomas Schubert. „Hier zeigt sich, dass die Tourismuskonzeption von 2013 Früchte trägt und insbesondere die Ausrichtung des 7. Sächsischen Wandertages in Coswig im Jahr 2015 nachhaltig und dauerhaft zur touristischen Entwicklung beigetragen hat.“

Auch im Vergleich zum gesamten Verbandsgebiet des Tourismusverbandes Elbland Dresden konnte Coswig eine bessere Entwicklung verzeichnen. Dieser weist bei den Ankünften ein Wachstum um 1,9 Prozent und bei den Übernachtungen einen Rückgang um 0,4 Prozent auf.

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Bei der Betrachtung, von wo die Gäste anreisen, kommen laut Thomas Schubert weitere interessante Details zum Vorschein. 15,5 Prozent aller Übernachtungen kommen aus dem Ausland. Da unterscheidet sich Coswig deutlich vom Verbandsgebiet, wo nur 7,4 Prozent aller Übernachtungen aus dem Ausland sind. Die meisten ausländischen Touristen in Coswig sind in Polen, den Niederlanden, der Schweiz zu Hause, dicht gefolgt von Dänemark und von Tschechien. „Die Besucher unserer Stadt bleiben durchschnittlich 2,6 Tage in Coswig. Dieser Wert ist nur geringfügig verbessert und lässt sich sicher noch ausbauen“, sagt Thomas Schubert.

In die Statistik fließen nur Beherbergungsbetriebe mit mindestens zehn Betten ein. In Coswig sind das 13. Unberücksichtigt bleiben zum Beispiel Ferienwohnungen.

Ein touristisches Highlight für Coswig und das gesamte Elbland ist laut Tourismusverband Elbland Dresden der Elberadweg. Aber auch das Kötitzer Bad mit seinem Campingplatz zieht Besucher an. Ausbaufähig ist laut der Geschäftsführerin Sindy Vogel der Aronia-Anbau. „Da könnte man mehr draus machen.“ (SZ/pz)