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Cottbus-Coach Schmidt suspendiert Affane

Der FC Energie Cottbus hat im Kampf gegen den Abstieg aus der 2. Fußball-Bundesliga ein Ausrufezeichen gesetzt.

Cottbus. Der FC Energie Cottbus hat im Kampf gegen den Abstieg aus der 2. Fußball-Bundesliga ein Ausrufezeichen gesetzt. Trainer Stephan Schmidt suspendierte Mittelfeldspieler Amin Affane vor dem Heimspiel an diesem Sonntag (13.30 Uhr) gegen den FC Ingolstadt. Der offizielle Grund: Disziplinlosigkeit.

„Er muss das Wort ’gemeinsam‘ in gewissen Phasen erst noch lernen“, sagte Schmidt der „Lausitzer Rundschau“ (Samstag). Vorausgegangen war ein Disput zwischen Coach und dem Spieler auf dem Trainingsplatz. Daraufhin schickte Schmidt Affane vorzeitig zum Duschen.

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Der 19-Jährige, der im Sommer aus der Nachwuchsabteilung des FC Chelsea nach Cottbus gelotst wurde, gilt als Einzelgänger. Bislang absolvierte er vier Kurzeinsätze. Pikant: Das einzige Tor des Tabellenletzten in den vergangenen sieben Spielen erzielte ausgerechnet der Schwede, der noch einen Vertrag bis 2016 besitzt.

Ob sich Energie schon im Winter von Affane trennt, ist nicht ausgeschlossen. „Wir werden uns in der nächsten Woche zusammensetzen“, sagte Coach Schmidt der „Bild“-Zeitung.

Unterdessen sorgt sich der ehemalige Cottbus-Coach Eduard Geyer um die Lausitzer. „Ich leide sehr“, sagte Geyer, der zwischen 1994 und 2004 das Sagen in Cottbus hatte, der „Märkischen Allgemeinen“. „Die meisten Spieler sind einfach zu brav, vor allem in den Heimspielen.“ Der 69-Jährige forderte: „Gegen Ingolstadt muss ein Sieg her, und aus den drei Spielen vor Weihnachten sechs Punkte.“ (dpa)