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Cunewalde künftig einziger Erholungsort

Der Titel muss aller zehn Jahre verteidigt werden. Alle anderen zertifizierten Gemeinden im Kreis verzichten auf das Prozedere.

© Steffen Unger

Cunewalde. Cunewalde ist künftig der einzige Staatlich anerkannte Erholungsort im Landkreis Bautzen. Vorausgesetzt, die Gemeinde kann den Titel verteidigen. „Wir lassen uns erneut zertifizieren, obwohl das mit viel Aufwand und hohen Kosten verbunden ist“, sagt Bürgermeister Thomas Martolock (CDU). Sohland, Schirgiswalde-Kirschau, die bisher den Titel trugen, verzichten darauf. Auch Ohorn und Steina, die einst anerkannte Erholungsorte waren, sind es nicht mehr. Der Titel muss aller zehn Jahre verteidigt werden.

Cunewalde setzt auf die Zertifizierung, weil sie Gästen signalisiere, dass sie eine hohe touristische Qualität erwarten können. Außerdem habe man mit dem Titel die Chance auf Fördermittel, erwähnt Martolock. In der 4 700 Einwohner zählenden Gemeinde gibt es sieben regelmäßig geöffnete Gaststätten. Hinzu kommen die Bauden auf Czorneboh und Bieleboh, die nicht auf Cunewalder Fläche liegen, aber als Hausberge beliebte Ausflugsziele sind. Cunewalde hat rund 130 Besucherbetten und zählt jährlich 80 000 Tagesgäste, unter anderem in der größten Dorfkirche Deutschlands und beim Auto-Cross. (SZ/ks)

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