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Cunnersdorfer Weg wird saniert

Lange wurde um die beste bauliche Lösung gerungen. Nun wurde nicht nur die, sondern auch eine Baufirma für den Weg in Glashütte gefunden.

© Frank Baldauf

Von Maik Brückner

Glashütte. Die Stadt lässt den Cunnersdorfer Weg in der Kernstadt sanieren. Der Technische Ausschuss beauftragte in seiner jüngsten Sitzung die Dippoldiswalder Niederlassung der Strabag mit dem Vorhaben. Diese gab mit 146 700 Euro das wirtschaftlichste Angebot ab. Obwohl das doppelt so hoch ist wie bei der Kostenberechnung vom Februar 2017 – damals gingen die Planer von Kosten in Höhe von 76 000 Euro aus –, warb Bürgermeister Markus Dreßler (CDU) für die Vergabe. Zum einen dränge die Zeit, weil die Fördermittel verbraucht werden müssen. Zum anderen glaube er nicht, dass eine weitere – es wäre dann die dritte – Ausschreibung zu besseren Ergebnissen führe, sagt er. So haben sich auf die jüngste Ausschreibung auch nur zwei Firmen gemeldet. Der bauliche Zustand des Cunnersdorfer Wegs steht schon länger in der Kritik. Der Technische Ausschuss hat sich deshalb schon mehrfach mit ihm befasst. Unter anderem wurde untersucht, was der Ausbau von Grund auf kosten würde. Doch aufgrund der sehr hohen Kosten von damals, über 400 000 Euro, wurde dieser verworfen.

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2016 änderten sich die Förderbedingungen. Glashütte konnte Geld für Instandhaltungen beantragen. Deshalb wurde nach anderen, preiswerten Lösungen gesucht. Einbezogen wurden dabei auch der Eigenbetrieb Abwasserentsorgung sowie der Energieversorger Enso.

Die Kosten der Baumaßnahme werden von mehreren Beteiligten übernommen. Neben der Stadt Glashütte werden sich auch der Eigenbetrieb Abwasserentsorgung, die Enso und einer der Grundstückseigentümer kostenmäßig daran beteiligen. Letzterer wird finanziell aufwendig an das zentrale Abwasserentsorgungsnetz angeschlossen. Das sei ursprünglich nicht vorgesehen gewesen, sagte Dreßler. (SZ/mb)