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Däumelinchens Abschied

Die 17-jährige Mühlbacherin stellt auf der Naturbühne Maxen den kleinsten Menschen dar und spielt ihre größte Rolle.

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© Daniel Förster

Mit einem Mini-Menschen erfüllt eine Hexe einer Frau deren Kinderwunsch. Die sehnsüchtig auf Nachwuchs wartende Dame erhält von ihr ein Gerstenkorn mit magischer Energie. Sie pflanzt es in einen Blumentopf. Und siehe da: Aus dem Korn wächst eine Blume heran, in deren Blüte ein kleines Mädchen kauert. Nicht größer als ein Daumen wird es Däumelinchen genannt.

Das Märchen des Dänen Hans Christian Andersen wurde wieder bearbeitet und ist das diesjährige Kinderstück auf der Naturbühne Maxen. Die Hauptrolle spielt die 17-jährige Michelle Simon. Sie absolviert in Pirna eine kaufmännische Ausbildung und gehört bereits seit einigen Jahren zur Theatergruppe Maxen. „Ich bin fast von Anfang an mit auf der Naturbühne. Ich glaube seit 2003. Es ist das sechste Jahr, in dem ich selber auf der Bühne stehe.“ In den vergangenen Jahren spielte sie unter anderem einen Teenie in „Zwei Gallier auf großer Reise“, eine Schlumpfine in „Zaubertrank und Zauberpulver“ und einen Zwerg in „Die Suche nach den Zwergen vom Cottaer Spitzberg“. Immer Stücke für die Kinder. „Kinder im Publikum sind einfach toll. Das ist viel schöner. Sie strahlen viel mehr Freude aus“, sagt Michelle. Als Schlumpfine und nach der Premiere als Däumelinchen brachten ihr die Kinder sogar Geschenke. „Das war total niedlich.“

Am Wochenende geht die Sommerspielzeit 2016 der Naturbühne zu Ende. Am Sonnabend wird Däumelinchen ausnahmsweise erst 19 Uhr gespielt. Im Anschluss gibt es den traditionellen Lampionumzug. Am Sonntag, um 17 Uhr, ist im Königlich-Sächsischen Marmorbruch das erfolgreiche Stück „Mordsrausch“ zu sehen. (df, SZ/sab)

Letzte Vorstellung Däumelinchen, 10. September, 19 Uhr, anschließend Lampionumzug, Eintritt: 5/4 Euro. 11. September: 17 Uhr, Mordsrausch