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Döbeln

Damit der Internetausbau nicht schief geht

Zur Internet-Erschließung in Ostrau wurde nur ein Angebot abgegeben. Trotzdem fällt der Beratungsaufwand höher aus.

Symbolfoto
Symbolfoto © Uwe Soeder

Ostrau. Seit vier Jahren beschäftigt Ostrau schon der Breitbandausbau. Lange bevor sich Unternehmen mit dem Ausbau beschäftigen konnten, standen der Gemeinde Firmen zur Beratung zur Seite. Nun lässt sich eine Zwischenbilanz für die Beratungskosten ziehen.

Im Wesentlichen lässt sich der Planungswand in zwei Phasen aufteilen. Angefangen mit einer Marktforschung, um das Interesse der Ostrauer zu ermitteln und auf dieser Grundlage die ersten Anträge auf Bundesfördermittel zu stellen. Diese Phase ist lange abgeschlossen, die Firma TKI aus Chemnitz mit knapp 27.500 Euro bereits ausgezahlt.

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In der zweiten Phase gab es nun einen Kostenanstieg von knapp 3.000 Euro, der sich auch nicht mehr mit den einberaumten Fördermitteln decken lässt. „Es kann passieren, dass wir auf den zusätzlichen 3.000 Euro Beratungsleistungen sitzen bleiben werden“, erklärte Bürgermeister Dirk Schilling (CDU) in der letzten Gemeinderatssitzung. Zumindest zum jetzigen Zeitpunkt deutet nichts auf eine andere Lösung hin. Allerdings ist das Geld bereits im aktuellen Haushaltsplan eingeplant.

Nachdem das Wettbewerbsverfahren 2018 eröffnet wurde, waren ursprünglich zwei Bieter im Rennen. Doch nach Gesprächen mit der Gemeinde blieb nur noch die Firma NGN Fiber Network mit ihrem Angebot von 2,7 Millionen Euro übrig.

Dieses verbliebene Angebot sei mehrmalig geprüft worden. Außerdem seien zusätzliche Beratungsgespräche angefallen, um die Bestimmungen für die Fördermittel zu erfüllen. Dieser Mehraufwand hatte zu einem Anstieg der Kosten geführt.

Der Gemeinderat hat das verbliebene Angebot zum Breitbandausbau bereits einstimmig angenommen und bei den Geldgebern, um eine Erhöhung der Förderung gebeten werden. Sollte diese genehmigt werden, kann der Ausbau beginnen. Ein Abschluss und die Erschließung der Haushalte mit schnellen Internet sei jedoch nicht vor 2022 zu erwarten, sagte Bürgermeister Schilling.

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