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Döbeln

Damit das Regenwasser besser abfließt

Am Bahnhofsweg in Westewitz werden zwei alte durch eine neue Leitung ersetzt. Das ist mit Einschränkungen verbunden.

Am Bahnhofsweg in Westewitz verlegt die Firma LFT Straßen- und Tiefbau Ostrau eine Regenwasserleitung.
Am Bahnhofsweg in Westewitz verlegt die Firma LFT Straßen- und Tiefbau Ostrau eine Regenwasserleitung. © Lutz Weidler

Großweitzschen. Die alten Regenwasserleitungen im Bahnhofsweg in Westewitz waren marode. Deshalb werden dort jetzt neue Rohre verlegt, die das Oberflächenwasser direkt in einen Vorfluter einleiten.

„Derzeit befinden sich auf beiden Seiten des Bahnhofsweges alte Regenwasserleitungen des Abwasserzweckverbandes Döbeln-Jahnatal, deren Erneuerung für dieses Jahr in der Investitionsplanung vorgesehen war“, erklärt Tina Stroisch, Sprecherin der Veolia Wasser Deutschland GmbH. Aufgrund des Alters und schlechten Zustandes der Leitungen sei dies unerlässlich.

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Die neue Regenwasserleitung besteht aus Stahlbeton und hat einen Durchmesser von 300 Millimetern. Sie wird in der Straße und teilweise in den Nebenbereich schwenkend verlegt. „Künftig wird es im Bahnhofsweg nur noch eine Leitung zur Ableitung des Oberflächenwassers geben“, so die Pressesprecherin. 

Außerdem werde die Einleitstelle in den Vorfluter, das sogenannte Auslaufbauwerk, neu hergerichtet. Die Arbeiten erfolgen im Bahnhofsweg etwa ab der Hausnummer 69 in nördlicher Richtung bis zur Einleitstelle in den Zieschbach. Die neue Leitung ist rund 80 Meter lang.

Vor reichlich einer Woche haben die Mitarbeiter der Firma LFT Straßen- und Tiefbau GmbH in Ostrau die Baustelle eingerichtet. Geplant sind die Arbeiten bis voraussichtlich 22. November.

Während der Arbeitszeit, die je nach Arbeitsstand und Witterung von 6.30 bis 17.30 Uhr dauert, erfolgt eine Vollsperrung der Straße. Die Baustelle kann nicht befahren werden. „Außerhalb dieser Zeit wird, soweit dies möglich ist, die Zufahrt zu den Grundstücken gewährleistet – allerdings auf eigene Gefahr, da es sich nach der Straßenverkehrsordnung offiziell um eine durchgehende Sperrung handelt“, erklärt Tina Stroisch. Für die Müllabfuhr ist eine Sammelstelle in Höhe der Freiwilligen Feuerwehr eingerichtet. Die Anwohner sind im Vorfeld über das Vorhaben und die damit verbundenen Beeinträchtigungen informiert worden.

Die Baukosten betragen rund 70.000 Euro. Finanziert wird das Projekt durch den Abwasserzweckverband Döbeln-Jahnatal, der vom Freistaat Sachsen 50 Prozent Fördergeld auf Basis der Richtlinie zur Siedlungswasserwirtschaft erhält.

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