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Freital

Damit in Freital das Licht nicht ausgeht

Für rund zwei Millionen Euro werden in diesem Jahr in Freital Strom- und Gasleitungen erneuert – vor allem in drei Stadtteilen.

Hier, auf der Niederhäslicher Straße, sind die Bauarbeiten mittlerweile beendet. Das Foto stammt von Anfang März. © Karl-Ludwig Oberthür

Straße oder Fußweg auf, alte Kabel raus, neue Kabel rein – so simpel klingt die Aufgabe, die sich die Freitaler Strom und Gas (FSG) vorgenommen hat. Das städtische Unternehmen wird in diesem Jahr für rund zwei Millionen Euro neue Gas- und Stromleitungen verlegen und setzt damit ihr Investitions- und Instandhaltungsprogramm der vergangenen Jahr fort. 

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Wie FSG-Chef Matthias Leuschner mitteilt, werden sich die Arbeiten in diesem Jahr auf die Stadtteile Potschappel, Deuben und Niederhäslich konzentrieren. „Es ist wesentlich effektiver, wenn wir uns auf wenige Stadtgebiete konzentrieren.“ Man sei aber punktuell auch in anderen Stadtteilen aktiv. Das erste Großprojekt dieses Jahres ist bereits geschafft. Auf der Niederhäslicher Straße hat die FSG auf einer Länge von 200 Metern neue Leitungen, für Strom, Beleuchtung und Internet verlegt. Zu den größten Projekten in diesem Jahr gehören das Verlegen neuer Strom- und Gasleitungen auf der Dresdner Straße zwischen Burgker Straße und Wilsdruffer Straße sowie Arbeiten auf der Oberpesterwitzer Straße zwischen Dresdner Straße und Norma-Markt. Dort muss eine neue Gasleitung in die Erde gebracht werden. Insgesamt zwölf solcher und ähnlicher Bauvorhaben hat die FSG in diesem Jahr allein in den drei Stadtteilen geplant. Für Autofahrer und Fußgänger sind damit Straßensperrungen und Umleitungen verbunden.

Trotzdem sind die Arbeiten nötig, weil das Strom- und Gasnetz ständig auf dem neuesten Stand gehalten werden muss. 111 Kilometer Mittelspannungs- und 197 Kilometer Niederspannungsleitungen liegen in Freitals Erde. Bei den Gasleitungen sind es 29 Kilometer Hochdruck- und 224 Niederdruckleitungen. „Insgesamt ist das Netz in einem sehr guten Zustand“, sagt Leuschner.

Bei den Gasleitungen geht es vor allem darum, die noch im Netz vorhandenen Stahlleitungen schrittweise auszutauschen. Sie liegen zum Beispiel unter Teilen der Dresdner Straße. Im Stromnetz liegen auf einer Gesamtlänge von 1,5 Kilometer noch störanfällige Kabel – wie zum Beispiel unter der Niederhäslicher Straße. Auch diese werden nun Stück für Stück durch neue Kabel ersetzt.

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