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Geld und Recht

Das Arbeitsrecht: eine wichtige Grundlage 

Auf der Suche nach dem Traumjob ergeben sich viele Fragen und Unsicherheiten. 

© Aymane Jididi

Wer den begehrten Arbeitsvertrag in der Tasche haben möchte, verzichtet laut neuester Erkenntnisse viel zu oft auf eine arbeitsrechtliche Prüfung der Vertragsinhalte. Dabei ist diese schriftliche Fixierung der wichtigste Schritt für den Einstieg ins Berufsleben. Fakt ist, dass die Prüfung der Inhalte vor der Unterzeichnung und nicht im Nachhinein erfolgen sollte.

Wenn der Arbeitsvertrag inhaltliche und formelle Fehler aufweist

Wie in allen Verträgen beinhalten auch Arbeitsverträge im Regelfall die Salvatorische Klausel. Doch sollte diese nicht als Anlass dienen, auf die umfassende Kontrolle der Inhalte und der Form zu verzichten. Mit Unterzeichnung gilt der Arbeitsvertrag in seiner Ausführung als akzeptiert und es ist schwierig, nachträgliche Änderungen mit dem Arbeitgeber zu vereinbaren. Worauf es im Arbeitsvertrag ankommt und welche Angaben zwingend in den Inhalt gehören, sollten gerade in puncto Einstellung unerfahrene potenzielle Arbeitnehmer vorab recherchieren. Die Unterzeichnung sollte nie unter Druck und ohne die vorherige Prüfung des Inhalts vorgenommen werden. Besteht ein Arbeitgeber auf die sofortige Unterschrift und der potenzielle Arbeitnehmer unterzeichnet, können später entdeckte Fehler meist nur noch mit Hilfe eines Arbeitsrechtsanwalts behoben werden. 

Was muss der Arbeitsvertrag beinhalten?

Mündlich geschlossene Verträge zwischen Arbeitgebern und Arbeitnehmern sind heute keine Seltenheit. Allerdings steht es bei Auseinandersetzungen Aussage gegen Aussage und der Arbeitnehmer hat kaum eine Chance, sein Recht auf Basis der getroffenen Vereinbarungen durchzusetzen. Die Schriftform empfiehlt sich immer und muss alle wichtigen Angaben zur Probezeit, zum Entgelt, zum Urlaub und zu den Arbeitszeiten enthalten. Weiter gehören die konkrete Beschreibung der Tätigkeit, die Bekanntgabe von Kündigungsfristen und Kündigungsmodalitäten in den Vertrag. Wenn ein Arbeitgeber nur eine mündliche Vereinbarung treffen möchte, kann der Arbeitnehmer dennoch auf einen schriftlichen Vertrag bestehen. Lehnt ein Unternehmen diese Form der Absicherung für beide Parteien ab, sind arbeitsrechtliche Schwierigkeiten in den meisten Fällen vorprogrammiert. Vorsicht und ein gut ausgearbeiteter Fragenkatalog für das Einstellungsgespräch sind essenziell. Nur wenn das "Bauchgefühl" positiv ist, sollte letztendlich - nach der erfolgten Abarbeitung der Checkliste - unterzeichnet werden. In allen anderen Fällen zeigt die Praxis, dass sich das Arbeitsverhältnis auch nach Eintritt in die Beschäftigung nicht "gut anfühlen" wird. 

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Dieser Artikel entstand in Zusammenarbeit mit dem externen Redakteur CoRina.