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Das Bröckeln hat ein Ende: Stützmauer wird saniert

Die Bergstraße in Zittau ist deshalb ab März voll gesperrt - aber dieses Mal passiert auch was. 

Die Stützmauer an der Bergstraße wird ab März zur Baustelle.
Die Stützmauer an der Bergstraße wird ab März zur Baustelle. © Rafael Sampedro

Nach rund zehn Jahren mit Voll- und Teilsperrungen nimmt die Stadt jetzt die Bergstraße in Angriff: Ab 4. März wird die bröckelnde Kummersberg-Stützmauer für knapp 1,26 Millionen Euro saniert. Dafür muss die Bergstraße zwischen zwischen Scharnhorststraße und Kummersberg voll gesperrt werden, teilt die Stadtverwaltung mit. Diese dauert bis 20. Dezember an.

Der Stadtrat hatte den Zuschlag für die Bauarbeiten während seiner Dezember-Sitzung an die Firma Grötz Bauunternehmung aus der Nähe von Stollberg im Erzgebirge erteilt. Sie gab das günstigste Angebot ab. Die Sanierung wird mit rund 80 Prozent, also reichlich einer Million Euro, gefördert. Den Rest muss Zittau selber zahlen. Das Angebot der Firma liegt etwa 13 Prozent über der Kostenberechnung der Stadt. "Die Differenz resultiert aus dem allgemein zu verzeichnenden Preisanstieg der derzeitigen Hochkonjunktur im Baugewerbe", so die Stadtverwaltung. Ob man die Deutsche Bahn, die mit ihrer Verzögerung beim Neubau der Brücke Bergstraße/Tongasse eine Mitschuld an den Zusatzkosten für die Sanierung der Stützmauer tragen könnte, nicht in die Pflicht nehmen könnte, wollte Stadtrat Torsten Hiekisch (BB) wissen. Oberbürgermeister Thomas Zenker (Zkm) entgegnete, dass es die Stadt wegen unklarer Erfolgsaussichten nicht auf einen Streit mit dem Riesen Deutsche Bahn ankommen lassen wird. Zumal es die Hoffnung gibt, dass auch 80 Prozent der Mehrkosten gefördert werden. In dem Fall müsste Zittau von der Differenz in Höhe von knapp 147.000 Euro weniger als 20.000 Euro beisteuern.

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