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Das Ende eines Schandflecks

Die alte Milchviehanlage in Berthelsdorf ist bald Geschichte. Die Brache soll zum Teil verschwinden.

© Dirk Zschiedrich

Berthelsdorf. Eine Brache an der Bischofswerdaer Straße soll in den kommenden Monaten teilweise verschwinden. Es handelt sich um die alte Milchviehanlage in Berthelsdorf. „Aktuell werden Teilbereiche des Grundstücks verkauft“, informiert Neustadts Bauamtsleiter Michael Schmidt. Die Interessenten würden die Gebäude der Anlage zum Teil weiternutzen wollen. Es handle sich dabei um eine landwirtschaftliche Nutzung, eine Wohnbebauung oder Ähnliches sei nicht vorgesehen. Was nicht veräußert wird, wird abgerissen, und die Flächen gehen in den Bestand der Stadt über. Danach könnten diese Flächen wiederum verpachtet, aber nicht verkauft werden, sagt Schmidt. Die Milchviehanlage ist einer von zwei Schandflecken in Neustadt, die dieses Jahr beseitigt werden sollen. Auch die frühere Maschinenbauhalle der Firma Fritz Gross am Promenadenweg soll verschwinden.

Seit 2010 fährt Neustadt dieses konsequente Abrissprogramm. Mit der Grundschule im Wohngebiet fing es an, es folgten unter anderem der „Rote Ochse“, das Dachziegelwerk in Langburkersdorf, das Hartpappenwerk in Polenz, der Gasthof in Rückersdorf, die ehemalige Kaufhalle im Wohngebiet und die Fortschrittkantine an der Schillerstraße. (SZ/nr)

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