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Das Fernsehen dreht in Rammenau

MDR-Moderatorin Beate Werner erkundet Barockschloss und Dorf. Das Ergebnis sehen die Zuschauer am 20. Mai.

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© Steffen Unger

Rammenau. Lockenperücke, Schönheitspflästerchen und Reifrock – diese Requisiten durften nicht fehlen, als Fernsehmoderatorin Beate Werner am Donnerstag und Freitag im Barockschloss Rammenau unterwegs war. Sachsens schönste Landbarockanlage ist ein „kleines Märchenreich – nicht nur für Hochzeitspaare, die in der traumhaften Umgebung heiraten und feiern können“, befanden die Fernsehleute vom Mitteldeutschen Rundfunk (MDR) und entschieden sich dafür, in Rammenau eine neue Folge der Vorabend-Serie „Unterwegs in Sachsen“ zu drehen. Ausgestrahlt wird sie am Sonnabend, dem 20. Mai, 18.15 Uhr.

Der Film wird an vieles erinnern, was sich in Rammenau abgespielt hat. So dienten Schloss und Park als Filmkulisse. Dean Reed spielte sich in den 70er Jahren als charmanter junger Mann in die Herzen barocker Damen – zu bewundern im DEFA-Film „Aus dem Leben eines Taugenichts“. Auch die ARD drehte schon in Rammenau für ihren Film „Das Geheimnis des Rosengartens“. Von sich reden machte bereits vor knapp 250 Jahren auch ein kleiner Bursche aus einer Rammenauer Bandweberfamilie: Johann Gottlieb Fichte. Aufmerksam auf ihn wurde ein adliger Schlossgast, der dem Jungen eine exzellente Schulbildung finanzierte. Doch nicht nur seinen Spuren folgt Beate Werner. Sie schaute sich auch im Dorf um. Dort traf sie einen fingerfertigen Sägewerker und eine Frau mit Händchen für Pinsel und Farben. Auch den Rammenauer Siegmar Wätzlich, Ex-Dynamo und Wirt, besuchte sie. (SZ)

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