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Das Finale: Wie viel Essen landete im Müll?

Innerhalb einer Woche wollte SZ-Redakteur Henry Berndt mit seiner Familie nicht mehr als ein Kilogramm an Lebensmitteln wegwerfen. Zeit zum Zusammenrechnen. 

Jetzt wird abgerechnet: Die Apfelsinen wiegen am Ende schwer. © Henry Berndt

So sehr musste ich am Anfang der Woche diese Challenge verteidigen, dass ich zeitweise selbst nicht mehr daran geglaubt habe, ob ein Kilogramm verkommene Lebensmittel in einer Woche wirklich eine Herausforderung ist.

Jetzt, nach fünf Tagen, Unmengen vertilgter Haferbreireste, eingeweichter Knäckebrotstückchen, brauner Apfelhälften und äußerst salziger Kartoffelschalenchips kann ich guten Gewissens sagen: Für eine Familie ist das sehr wohl eine Herausforderung!

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Jeder, der glaubt, dass er selbstverständlich immer jegliche eingekaufte Lebensmittel komplett verwertet, belügt sich meiner Meinung nach selbst und sollte diese Challenge spaßeshalber mal für sich wiederholen.

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Vorratsboxen für den Kühlschrank sind der Freund jedes Resteverwerters. © Henry Berndt

Jetzt aber mal Tacheles: Wie viele Lebensmittel konnte meine Frau, meine beiden Kinder und ich in dieser Woche nicht verwerten? 

Da hätten wir zum einen zwei faulige Apfelsinen, die wir nur zwei Tage im Küchenwagen aus den Augen verloren hatten. Die verhageln uns natürlich die Bilanz. Außerdem konnten wir zwei Kartoffeln nicht mehr retten und zwei Stückchen von harten Brötchen. 

An dieser Kartoffel übte meine Tochter das Schälen. Dann wurde sie leider zu lange sich selbst überlassen. Also die Kartoffel. © Henry Berndt

Jedes Nahrungsmittel, das wir nicht verwerten konnten, wurde gewogen. Die Grammzahl haben wir notiert. Und jetzt Trommelwirbel für das Ergebnis: Insgesamt mussten wir 746 Gramm an Lebensmitteln schweren Herzens in den Biomüll befördern.

Keine Frage, das geht noch besser. Aber, damit die Challenge offiziell bestanden!

Künftig werden wir versuchen, unsere Vorräte noch ein bisschen besser im Blick zu behalten. Denn: Jede Apfelsine im Müll ist eine zu viel!