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Görlitz

Achtung, falsche Sexgeschäft-Mahnungen!

Die Verbraucherzentrale Sachsen warnt vor dem unseriösen "Geschäft mit der Scham" - und bietet dazu Hilfe und Beratung an.

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Symbolbild © dpa

Rechnungen und Mahnungen für angebliche erotische Dienstleistungen und Fremdgehservices machen aktuell die Runde in Görlitz und Umgebung. "In den meisten Fällen flattern postalische Schreiben in die Briefkästen der Betroffenen. Darin wird dargestellt, dass ein „Service für Erwachsene“ in Anspruch genommen wurde und nun die Rechnung zu begleichen wäre", teilt Steffi Meißner Leiterin der Verbraucherzentrale in Görlitz.

Auffällig sei, dass die Betrüger neben den schriftlichen Rechnungen auch E-Mails und SMS zum dazu verschicken  – laut Meißner richten sich diese oft auch an Minderjährige. Der Zahlungsdruck werde sowohl schriftlich als auch auf digitalem Weg durch Inkassoforderung, Drohungen mit dem Gang vor Gericht oder das Hinzuziehen eines Gerichtsvollziehers erhöht. Zahlen sollen die Betroffenen möglichst ganz einfach bar – per Brief an ein Postfach in Tschechien oder per Überweisung an ein Konto im Ausland.

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„Angst ist kein guter Berater. Auch wenn die aufgebaute Drohkulisse und die Angst vor Bloßstellung oder öffentlicher Demütigung groß ist, sollten Betroffene nur dann zahlen, wenn sie auch eine solche Dienstleistung in Anspruch genommen haben“, erklärt Meißner.

Das Konto im Ausland, die Drohungen mit dem Gerichtsvollzieher und nicht zuletzt die angebliche Dienstleistung selbst seien starke Indizien für unseriöse Geschäftemacher, die sich bereichern wollen. Wer sich unsicher sei, könne die Expertinnen der Verbraucherzentrale Görlitz vertrauensvoll und diskret zu Rate ziehen.

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Termine können telefonisch unter 0341-6962929 oder online unter www.verbraucherzentrale-sachsen.de/terminvereinbarung gebucht werden.

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