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Görlitz
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Das Görlitzer Parkhotel soll verkauft werden

Ob es künftig Hotel bleiben wird, ist noch nicht klar. Es gibt einen Antrag auf Umnutzung.

Von Susanne Sodan
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Ein Bild von 2011: Damals öffnete das Parkhotel wieder neu, nachdem das Hochwasser 2010 erhebliche Schäden anrichtete.
Ein Bild von 2011: Damals öffnete das Parkhotel wieder neu, nachdem das Hochwasser 2010 erhebliche Schäden anrichtete. © Anja Trenkler

Wie es in Zukunft mit dem Parkhotel Görlitz weitergehen soll, wird derzeit geprüft. Auch ein Verkauf stehe zur Debatte, es gebe Interessenten, hatte Hoteldirektor Andreas Kremp kürzlich einem Radiosender gesagt. Vor allem gehe es darum, die Wirtschaftlichkeit des Hauses zu erhalten. 

Ob es ein Hotel bleiben wird oder eine andere Nutzung bekommt, ist noch offen. Es werden mögliche Optionen geprüft, sagt Andreas Kremp. „Unsere präferierte Nutzung ist die als Hotel“, macht er gegenüber der SZ deutlich. Es gab in den vergangenen Tagen auch Vermutungen, aus dem Hotel solle eine Seniorenresidenz werden. 

Bei der Stadt hat Kremp als Vertreter der Besitzgesellschaft einen Antrag auf Nutzungsänderung der Immobilie eingereicht, bestätigt er. „Das ist aber nur eine Option“, sagt er. Vorzugsvariante wäre die Hotelnutzung.

Das wäre auch CDU-Stadtrat Octavian Ursu lieber. Vor allem mit Blick auf die Sanierung der Stadthalle wäre es aus städtischer Sicht gut, wenn das Hotel erhalten bliebe, sagt er. Die Stadthalle liegt in unmittelbarer Nähe zum Parkhotel. Sie soll bis 2024 wiedereröffnet und ein wichtiger Anziehungspunkt werden.

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