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"Das hat man in Dresden leider vergessen"

Anfangs spielte Paul Seguin bei Dynamo oft, aber auf einer ungeliebten Position. Nun ist er in Fürth, der nächste Gegner der Schwarz-Gelben.

Bei der 0:1-Niederlage gegen den Hamburger SV machte Paul Seguin (r.) ein starkes Spiel. © Foto: Imago

Für Dynamo absolvierte Paul Seguin in der letzten Saison 23 Partien. Zum Ende war er aber, wie so häufig in seiner Karriere, nur Reservist. Seit der Winterpause spielt er bei Greuther Fürth, dem Gegner am Sonntag. Vor dem Duell mit den ehemaligen Kollegen spricht Seguin im SZ-Interview über die aktuelle Situation bei Dynamo, warum er sich in Dresden sehr wohlgefühlt hat und wie seine Pläne sind.

Herr Seguin, wie ist das Gefühl vor dem Wiedersehen mit den alten Kollegen?

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Ich freue mich natürlich darauf. Ich habe mich bei der Mannschaft in Dresden super wohl gefühlt und konnte einige Freundschaften schließen. Ich freue mich sie wiederzusehen, auch weil ich noch zu einigen Spielern einen guten Kontakt habe.

Zu welchen Spielern haben Sie denn noch einen guten Draht?

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Dynamos größte Baustelle

Dynamo trifft nach der Winterpause zu selten. Zwei Angreifer wurden vor der Saison abgegeben. Rächt sich das nun?

Ich habe noch intensiven Kontakt zu Rico Benatelli, aber auch zu Niklas Kreuzer, Aias Aosman und Patrick Möschl. Es sind schon einige, zu denen ich noch einen guten Kontakt habe.

Wie verfolgen Sie noch die Situation bei Dynamo?

Ich verfolge die Spiele natürlich schon. Man interessiert sich nach wie vor für den Ex-Verein. Derzeit ist es eine schwierige Situation für Dresden und bringt sicher keine Ruhe.

Nach dem Jahr in Dresden, sind Sie wieder zurück nach Wolfsburg, haben dort aber ein halbes Jahr nicht gespielt. Jetzt sind Sie seit der Winterpause in Fürth. Was waren die wichtigsten Gründe für den Wechsel?

In Wolfsburg habe ich nicht gespielt. Ich will aber Fußball spielen. In Fürth hatte ich nun die Möglichkeit dazu.

In Dresden durften Sie meist als Rechtsverteidiger ran, in Fürth spielen Sie im zentralen Mittelfeld. Wo fühlen Sie sich wohler?

Im Mittelfeld. Das macht in Fürth richtig Spaß. Letztes Jahr in Dresden habe ich oft Rechtsverteidiger gespielt. Ich kann das zwar spielen, fühle mich aber im zentralen Mittelfeld einfach wohler. Das hat man in Dresden leider vergessen, dass ich eigentlich kein Rechtsverteidiger bin.

Bevor Sie nach Dresden kamen, gab es auch Spekulationen über einen Wechsel nach Magdeburg. Gab es in der Winterpause wieder ein Angebot?

Nein, das gab es nicht.

Können Sie sich denn grundsätzlich vorstellen zum Klub Ihres Vaters Wolfgang Seguin zu wechseln?

Ich bin in Magdeburg geboren, fühle mich aber derzeit wohl in Fürth und konzentriere mich auf meine Aufgaben hier. Aber man weiß nie, wo der Weg hingeht, deswegen kann man auch nichts ausschließen.

Wie würden Sie die Chancen von Fürth am Wochenende beschreiben?

Die Tagesform wird entscheidend sein. Wir machen es zurzeit richtig gut. Ich habe ein gutes Gefühl bei uns.

Wie sieht Ihr persönlicher Plan bis zum Sommer aus?

Ich möchte so viele Spiele machen, wie möglich und der Mannschaft helfen, wo ich kann. Im Sommer muss man dann weitersehen. Fürth hat eine Kaufoption, deswegen liegt der Ball dann beim Verein. Ich möchte jetzt meine Spiele machen, mich verbessern.

Gespräch: Timotheus Eimert