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Gesundheit

Das Herz auf natürliche Weise stärken

100.000-mal pro Tag - so häufig schlägt das menschliche Herz. Das Organ verbringt Meisterleistungen, indem es die Versorgung jedes noch so kleinen Winkels im Körper sicherstellt.

© Denise Husted

Die Herzgesundheit ist jedoch zahlreichen Bedrohungen ausgesetzt. Noch immer stehen Herz-Kreislauf-Erkrankungen in westlichen Industrieländern ganz oben auf der Liste, wenn es um Erkrankungs- und Todesursachen geht. Die gute Nachricht: Das Herz kann auf natürliche Weise gestärkt werden. Ernährung (insbesondere mit Omega-3), Stressbewältigung und Bewegung nehmen dabei eine übergeordnete Rolle ein.

Die Risikofaktoren für Herz-Kreislauf-Erkrankungen

Wir geben Geschichten aus Sachsen eine Bühne.
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Es gibt zahlreiche Faktoren, die der Herzgesundheit zusetzen.

Darunter zählen:

Tabakkonsum

Bluthochdruck

Hohe Blutfettwerte

Stress

mangelnde Bewegung

Übergewicht

unausgewogene Ernährung

erbliche Veranlagung

Ursachen für Herzkrankheiten gibt es viele. Auf der anderen Seite gibt es aber ebenso viele Möglichkeiten, um aktiv an der Herzgesundheit zu arbeiten.

Welche Lebensmittel sind gut fürs Herz?

Zugegeben, die Verlockung in Supermärkten ist groß. Beinahe in jedem Regal gibt es herzhafte oder süße Verfügungen. Mit Blick auf die Herzgesundheit lohnt es sich, einen Blick über den Tellerrand zu werfen und sich mit Lebensmitteln, die dem Organ guttun, auseinanderzusetzen.

Gesunde Fette

Es gibt gute und weniger gute Fette. Zu den nützlichen Vertretern zählen die mehrfach ungesättigten Omega-3-Fettsäuren Eicosapentaensäure (EPA) und Docosahexaensäure (DHA). In einer Studie haben Wissenschaftler sogar herausgefunden, dass sie in Verbindung mit einer gesundheitsfördernden und lebensverlängernden Wirkung stehen. Gute Quellen sind Lachs, Makrelen und Hering. Alternativ können die wertvollen Fettsäuren mit Omega-3-Kapseln eingenommen werden.

Obst und Gemüse

In einer gesunden Ernährung dürfen Obst und Gemüse nicht fehlen. Sie versorgen den Körper mit zahlreichen Vitaminen, Spurenelementen, Mineralstoffen und sekundären Pflanzenstoffen. Im besten Fall schmücken Obst oder Gemüse jede Mahlzeit. Blaubeeren im Frühstücksmüsli, Kohlrabi zum Mittag, nachmittags einen Apfel und abends einen Salat - der Kreativität sind keine Grenzen gesetzt.

Vollkorn

Vollkornprodukte sind besonders empfehlenswert, denn sie enthalten viele Ballaststoffe. Die wertvollen Inhaltsstoffe sorgen für eine anhaltende Sättigung, lassen den Blutzuckerspiegel nur langsam ansteigen und wirken Verstopfungen entgegen.

Bewegung in den Alltag integrieren

Bewegung tut gut und ist wichtig für die Herzgesundheit. Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) rät dazu, täglich mindestens 30 Minuten für körperliche Aktivitäten einzuplanen. Leichte Tätigkeiten wie ein Spaziergang oder ein ausgiebiger Hausputz helfen dabei, das Herz-Kreislaufsystem auf Trab zu halten. Wichtig ist, dass die Aktivität stets an die eigenen Bedürfnisse und individuellen Möglichkeiten angepasst wird. Wer bereits ein vorbelastetes Herz hat, sollte zuvor mit dem behandelnden Arzt über sportliche Aktivitäten sprechen.

Stress ade!

Häufig vergessen wir, wie sehr Stress der körperlichen und psychischen Gesundheit zusetzen kann. Eigentlich war die Reaktion vom Körper dafür gedacht, um kurzweilige Herausforderungen zu meistern. Langanhaltender negativer Stress kann allerdings Schlafmangel, Bluthochdruck, Übergewicht und Herzerkrankungen begünstigen. Daher sollte auf möglichst jede Anspannung eine Entspannung folgen. Wer täglich 30 Minuten Entspannungszeit fest einplant, sorgt für eine körperliche und geistige Erholung.

Auch ein Rauchstopp lohnt sich

Tabakkonsum macht abhängig und steigert das Risiko für Herz-, Krebs- und Atemwegserkrankungen. Ein Rauchstopp lohnt sich also in jedem Fall. Da die Raucherentwöhnung schwerfällt, können sich Betroffene Unterstützung holen. Einige Menschen berichten über gute Erfolge mit speziellen Pflastern oder Hypnosebehandlungen. Die wichtigste Grundvoraussetzung ist allerdings ein starker Wille.

Dieser Artikel entstand in Zusammenarbeit mit dem externen Redakteur M. Thiele.