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Dynamo

Das ist Dynamos Pokalgegner

Nach dem Sieg gegen Dassendorf in Zwickau müssen die Dresdner auch in der zweiten Runde nicht weit fahren. Patrick Ebert freut sich schon.

Dynamo gegen Hertha - dieses Duell gab es schon öfter, aber noch nie im Pokal.
Dynamo gegen Hertha - dieses Duell gab es schon öfter, aber noch nie im Pokal. © Robert Michael

Borussia Dortmund und Bayern München hatte Losfee Christoph Metzelder bereits aus der Lostrommel gefischt, doch RB Leipzig war noch drin. Es kam anders: Dynamo tritt im DFB-Pokal gegen Hertha BSC an – im Berliner Olympiastadion. Die unterklassige Mannschaft hat bei einem Spiel zwischen Erst- und Zweitligisten nicht automatisch Heimrecht, entscheidend ist die Losreihenfolge. Dynamo fährt also an den Pokalfinalort, allerdings ist das Duell, das entweder am 29. oder 30. Oktober, und damit mitten in der Woche, ausgetragen wird, erst ein Zweitrundenspiel.

Trotz der eher ungünstigen Anstoßzeit am Dienstag- oder Mittwochabend könnte das Duell zu einem Heimspiel für Dynamo werden. Die Anfahrt ist nicht weit, und der Erstligist wird große Mühe haben, die gut 74 000 Plätze nur annähernd zu füllen.

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Auf die Unterstützung der Fans setzt auch Dynamo-Sportchef Ralf Minge. „Das Gastspiel bei Hertha BSC ist ein reizvolles Los“, sagte er. „Wir können im Olympiastadion ganz sicher auf eine lautstarke schwarz-gelbe Kurve zählen.“ Für Patrick Ebert, der 14 Jahre für die Hertha spielte, wird es eine ganz besondere Partie. „Im Pokal im Olympiastadion antreten zu dürfen, ist ein Traum, auch wenn es schon in der 2. Runde passiert“, erklärte der Mittelfeldspieler. „Natürlich freue ich mich ganz besonders auf die Begegnung mit meinem Ex-Verein. Wir werden für unsere Fans dort ein beherztes Spiel hinlegen und die Hertha so gut es geht ärgern.“

Die Dynamo-Profis hatten sich im Vorfeld mehrheitlich Kracher wie Bayern München und Borussia Dortmund gewünscht, oder aber einen Gegner, bei dem ein Weiterkommen eher wahrscheinlich ist. Beides trifft nun nicht zu. Erst am Freitag hatte Hertha beim 2:2 gegen den FC Bayern gezeigt, dass die Mannschaft in dieser Saison deutlich besser abschneiden könnte als zuletzt. Zu einem Wiedersehen kommt es auch für den Berliner Alexander Esswein, der 2010/11 eine Saison in Dresden gespielt hatte.

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Bei einem Sieg gegen Hertha würden sich die Schwarz-Gelben zum ersten Mal nach fünf Jahren wieder für ein Pokal-Achtelfinale qualifizieren. Dies wäre auch finanziell lukrativ, 702.000 Euro kämen so aufs Vereinskonto.