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Das neue Denken der Menschen - Nachhaltigkeit ist in! 

Es ist schön, dass man mit manchen modernen Ideen nicht nur Bärte in Gesichter zaubern oder Prank Videos zum Besten geben kann - manche Trends sind sogar einer guten Sache zuträglich. 

Foto: Fotolia_66920239_S
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Dazu gehört eindeutig die erkennbare Neigung vieler Konsumenten, beim Einkaufen auf Nachhaltigkeit und faire Herstellungsbedingungen zu achten. Viele Käufer gehen für den Großteil ihres Einkaufs zwar weiterhin in den Supermarkt, kaufen dort aber nach Möglichkeit jene Produkte, die die immer bekannter werdenden Siegel tragen, die auf eine besondere Art der Herstellung verweisen.

Lebensmittel einkaufen: Nachhaltig statt billig!

Selbst die billigsten Discounter bieten mittlerweile Alternativen zum „Hauptsache billig“ Produkt an - etwa Milch und Milchprodukte, die zum einen aus regionalen Herstellungsbetrieben stammen, zum anderen aber auch faire Konditionen für die Landwirte bedeuten. Diese Artikel sind etwas teurer, als die, die diese Prädikate nicht vorweisen können. Jedoch kauft der Kunde in diesem Fall gleichzeitig ein gutes Gewissen mit dem Produkt: Der Bauer bekommt mehr Geld für einen Liter Milch, doch auch die, die den Joghurt essen und die Milch trinken, sind sich sicher, hochwertige, heimische Produkte verzehrten zu dürfen.

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Hier sei auch ein kurzer Hinweis auf die Kaffeeherstellung gegeben. Kaffeeplantagen waren (und sind) ein heißdiskutiertes Thema, wenn es um Ausbeutung der Bauern und Erntehelfer ging. Hungerlöhne und härteste Arbeitsbedingungen waren der Preis für niedrige Kaufpreise zugunsten der Konsumgesellschaft. Will man an diesen Tatsachen, unter denen viele Menschen zu leiden haben, etwas ändern, muss der Endverbraucher tiefer in die Tasche greifen. Der Kaffee, der als Fairtrade-Produkt im Handel landet, kostet pro Kilo einige Euro mehr. Angesichts der Preise, die pro Kilo Kaffeepulver in Kapseln und Pads bezahlt werden, ist das allerdings ein geringer Aufpreis dafür, dass die Arbeiter vor Ort wenigstens ein bisschen bessere Arbeitsbedingungen haben. Das Umdenken der Konsumgesellschaft ist natürlich auch in diesem speziellen Thema noch längst nicht abgeschlossen, findet aber durchaus immer mehr Aktive.

Ganz alltägliche Dinge mit dem Siegel der Nachhaltigkeit kaufen

Was geben die Menschen hierzulande für ihre Körperpflege und sonstige Kosmetika aus! Eine lange Zeit wurde nicht einmal gelesen, welche Inhaltsstoffe in den Produkten enthalten waren - es zählten der Duft und die Marke. Vor allem bei Geschenken für andere war höchstens eine bekannte Unverträglichkeit ein Grund, auf die Ingredienzien, zum Beispiel eines Badezusatzes, einer Gesichtscreme oder Seife zu achten. Wichtig war, dass das Präsent nett anzusehen, von einem gewissen Bekanntheitsgrad und wohlduftend aus der Verpackung geholt werden konnte. Sowohl für den Eigenbedarf, wie auch für Geschenke nimmt sich ein großer Prozentsatz der Konsumenten aber heute die Zeit, sich über die Artikel zu informieren. So greifen heute deutlich mehr Menschen zu nachhaltig hergestellten Seifen, als noch vor wenigen Jahren. Ein Trend, der den Menschen und der Natur zugutekommt.

Gerade am Beispiel Seifen ist der Unterschied zwischen „normal“ und „nachhaltig“ sehr gut zu erklären. Die heute bekannte Seife stammt aus dem Labor. So wie ein chemischer Cocktail werden flüssige und in Stücken geformte Seifen zusammen gemixt. Dabei entstehen sowohl bei der Herstellung, wie auch bei der Nutzung Schadstoffe, die die Natur beziehungsweise vielmehr das Wasser belasten. Nachhaltig hergestellte Seifen werden meist nicht in Massenproduktion hergestellt - oft handelt es sich, wie beim Hersteller „Badeanstalten“ aus Dänemark um handgefertigte Einzelstücke. Die gibt es in verschiedenen, der Natur entlehnten Düften, in ansprechenden Formen und deswegen eignen sie sich als Zierde und Geschenk ebenso, wie als angenehmer Gebrauchsartikel. Die chemischen Seifen, die die Haut austrocknen, sind in Masse deutlich billiger herzustellen - hier bekommt man selbst angesagte Marken zu Centbeträgen in jedem Discounter und Drogeriemarkt. Für die nachhaltige Seife gelten Badeanstalten als Vorreiter - und Haut und Natur wird gleichermaßen ein Gefallen getan, auch wenn das Produkt an sich etwas teurer ist. Die Seife ist natürlich nicht das einzige Produkt, welches es heute sowohl in normaler Herstellungsweise und als nachhaltige Produktion gibt - wer einmal aufmerksam durch die Regale und Online Shops schlendert, wird viele junge und moderne Artikel des täglichen Lebens mit dem Prädikat der Nachhaltigkeit entdecken.

Nachhaltig geht immer?

Zumindest meistens, könnte man nun als schnelle Antwort geben. Doch Kleidung, Möbel und Wohnaccessoires - wiederum Dinge, die man jeden Tag im Leben nutzt - können durchaus nach den Fakten der Nachhaltigkeit und anderen Fairtrade Gesichtspunkten gekauft werden. Da reicht die Palette von Kleidung aus natürlichen und nachwachsenden Rohstoffen, die nicht von Kinderhänden in Fernost gefertigt wird, bis hin zu Möbeln aus nicht vom Aussterben bedrohten Holzarten ohne chemische Behandlung und Kunststoffanteile bis hin zu veganen Kerzen, für die kein Bienenwachs verwendet wird. Es wird schwierig sein, ein Smartphone, einen Computer, das Auto oder ähnliche Dinge als ausgewiesen „nachhaltiges“ Produkt zu kaufen. Hier kann der Konsument aber über die Verwertung beziehungsweise Entsorgung der Altgeräte einiges steuern - und auch das Elektroauto ist ein Anfang, den „Gebrauchsartikel“ Kfz in Richtung einer ökologischen Verbesserung zu führen, vorausgesetzt, der Strom stammt aus den sogenannten erneuerbaren Energien (was heute in manchen Regionen immer noch etwas schwierig in die Tat umzusetzen ist). Viele Informationen rund um diese Themen findet man ebenfalls auf den Seiten von Fairtrade Deutschland. Für bereits aktive und an Nachhaltigkeit interessierte Konsumenten gibt es auf dieser Seite sogar einen Produktfinder, der das Umsetzen dieser modernen Einkaufsstrategie leichter macht.