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Das sind die Vereine des Jahres

Die Jury aus Sparkasse und SZ hat entschieden. Bis zu 3 000 Euro bekommen die Prämierten.

© Thorsten Eckert

Dresden/Radeberg. Zwölf aus 349: Das ist kein neues Lottospiel. So lautete die Aufgabe, die am Dienstag auf die Jury aus Vertretern der Ostsächsischen Sparkasse Dresden und der Sächsischen Zeitung wartete. 349 Vereine waren für die Auszeichnung „Verein des Jahres 2017“ vorgeschlagen, fast doppelt so viele wie ein Jahr zuvor. Der Jury fiel es nicht leicht, unter so vielen engagierten Ehrenamtlichen eine Handvoll auszusuchen. Nach langer Beratung steht nun fest, wer in den vier Sparten prämiert wird.

Pioniergeist und Weitblick in Naturkosmetik vereint

Für Hautbedürfnisse gilt dasselbe wie für Beziehungen oder Arbeitssituationen: Die richtige Balance sorgt für langfristiges Wohlbefinden. Charlotte Meentzen hat schon damals verstanden, dass schöne Haut am erfolgreichsten zusammen mit dem Geist gepflegt wird.

In der Kategorie Kultur sind es der Förderverein Geologie im Tharandter Wald, der Verein Naturbad Buschmühle aus Hauswalde/Großröhrsdorf und der Verein Serkowitzer Volksoper aus Dresden. In der Kategorie Soziales stehen die Pirnaer Aktion Zivilcourage, die Interessengemeinschaft Kinderferien Hoyerswerda und der Verein Mission Lifeline aus Dresden als Preisträger fest. Beim Sport fiel die Wahl auf den Cheerleaderverein Dresden, den Fußballverband Westlausitz und die Königsteiner Volleyballgemeinschaft. Erstmals vergab die Jury zudem Preise in der Kategorie „99 Funken“. Unter diesem Namen steht die Crowdfunding-Plattform der Sparkasse im Internet. Gesucht wurden Vereine, die erfolgreich Spenden für ein gutes Projekt geworben haben. Die Auszeichnungen gehen an die Lebenshilfe Dresden, den Mittelalterlichen Bergbauverein Dippoldiswalde und den Radeberger Sportverein. Wer welchen Platz in den Kategorien belegt hat, wird erst bei der Auszeichnung am 17. April auf Schloss Sonnenstein in Pirna verraten. Freuen können sich die Vereine auf bis zu 3 000 Euro. Bis dahin wird noch ein Publikumsliebling gewählt – dem winken zusätzlich 2 000 Euro. (SZ/dsz)