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Dippoldiswalde

Das war los am Wochenende

Welterbe-Luft schnuppern, altes Handwerk erleben und Blasmusik genießen: Das Osterzgebirge hatte einiges zu bieten.

Toni Kästner, Knochenschnitzer aus Rochlitz.
Toni Kästner, Knochenschnitzer aus Rochlitz. © Frank Baldauf

Toni Kästner, Knochenschnitzer aus Rochlitz, zeigte zum 7. Lauensteiner Schlossfest ein selbst hergestelltes Rufhorn. Er führte ein Handwerk vor, das von der Stein- bis in die Neuzeit und vor der Einführung der Plasteprodukte sehr verbreitet war. Er fertigt unter anderem Griffschalen, Knöpfe, Kämme, Dosen und Nadeln aus Naturprodukten wie Horn und Knochen. Das Schlossfest mit 36 Handwerker-Ständen und zahlreichen Veranstaltungen organisierte wieder der Freundeskreis Schloss Lauenstein e.V.

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Zum Tag des offenen Denkmals am Sonntag hatten Knappenverein und Projektgesellschaft Altenberg an eine Welterbestätte eingeladen. Besichtigt werden konnten Fördermaschine und Arno-Lippmann-Schacht des ehemaligen Zinnerz-Betriebes. Günter Schütze, ehemaliger Fördermaschinist, erklärte den Arbeitsplatz, von dem aus die Fördermaschine bedient wurde. Auch der Förderturm konnte besichtigt werden. Belohnt wurden die Besucher durch eine herrliche Aussicht.

© Frank Baldauf

Die Blaskapelle der Freiwilligen Feuerwehr Colmnitz spielte wie schon im letzten Jahr in der Scheune des Weidegutes Colmnitz. Die 25 Musiker mit ihren verschiedenen Blasinstrumenten, darunter Tuba, Tenor- und Flügelhorn, Trompete und Klarinette, brachten klassische Polkas, Märsche und Walzer zu Gehör, aber auch moderne Titel. Die Leitung hatte Uwe Weichelt inne. Das Blasorchester sorgte zu seinem traditionellen Blasmusikfest am vergangenen Sonnabend wieder für tolle Stimmung.

© Frank Baldauf