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Dauerbaustelle über dem Elbtal

Seit 1991 hat Sachsen fast 70 Millionen Euro in die Festung Königstein gesteckt. Dieses Jahr wird wieder ein Gebäude eingerüstet.

Die sogenannte Kaserne A, insgesamt 113 Meter lang, begrenzt den Festungshof nach Süden. Sie steht als eines der nächsten Gebäude auf dem Sanierungsplan. © Foto: SZ/Christian Eissner

Fertig ist die Festung Königstein zwar nie, immerhin wird sie aber kontinuierlich schöner. Im vergangenen Jahr haben die Bautrupps mit der Sanierung der Georgenburg auf dem Festungsplateau ein großes Projekt vollenden können. Eineinhalb Jahre wurde das wuchtige Gebäude innen und außen für insgesamt rund 3,1 Millionen Euro hergerichtet, bevor es im Frühjahr 2018 mit der neuen Dauerausstellung „In lapide regis“ (Auf dem Stein des Königs) wieder eröffnet werden konnte. Bis Ende 2018 stieg die Geldsumme, die der Freistaat Sachsen seit 1991 in den Erhalt und die Sanierung der Festung steckte, auf 68,5 Millionen Euro. Komplett verschönert ist die historische Verteidigungsanlage damit aber noch lange nicht.

Läuft alles nach Plan, soll noch vor Ende dieses Jahres die Sanierung der Kaserne A beginnen. Im Moment laufen die Planungen und bauhistorischen Forschungen. Fest steht schon, dass die Kaserne A mit Superlativen aufwarten kann. „Es handelt sich dabei um das wahrscheinlich älteste erhaltene Kasernengebäude Deutschlands“, informiert Kai-Uwe Beger, Sachgebietsleiter beim Sächsischen Immobilien- und Baumanagement (SIB). Die landeseigene Immobiliengesellschaft betreut die Bauarbeiten auf der Festung. Erbaut 1589/90, setzte Festungsbaumeister Paul Buchner mit der Kaserne einen fortschrittlichen Entwurf um. Denn die Soldaten waren hier nicht in großen Mannschaftssälen untergebracht, sondern gemeinsam mit ihren Familien in Einzelappartements. „Das war wegweisend“, sagt Kai-Uwe Beger.

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Fest im Bauplan für dieses Jahr steht bereits die Dach- und Fassadensanierung an der Magdalenenburg. Von Frühjahr bis Jahresende wird der markante Bau komplett eingerüstet sein. Die SIB rechnet mit Kosten von rund 1,25 Millionen Euro.

Sie wollen noch besser informiert sein? Schauen Sie doch mal auf www.sächsische.de/pirna und www.sächsische.de/sebnitz vorbei.

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