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Politik

Berlin erinnert an den Mauerfall 1989

Am früheren Todesstreifen wird heute an den Mauerfall vor 32 Jahren erinnert. Auch Kanzlerin Merkel ist bei der Veranstaltung dabei.

Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU), nimmt im Schloss Bellevue an einer Veranstaltung "1918 - 1938 - 1989: Gedenken zum 9. November" teil.
Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU), nimmt im Schloss Bellevue an einer Veranstaltung "1918 - 1938 - 1989: Gedenken zum 9. November" teil. © Wolfgang Kumm/dpa

Berlin. Mit dem Entzünden zahlreicher Kerzen ist auf dem früheren Todesstreifen an der Bernauer Straße in Berlin-Mitte an den Mauerfall vor 32 Jahren erinnert worden. Nachdem die zentrale Gedenkveranstaltung im vergangenen Jahr wegen der Corona-Pandemie ausfallen musste, kamen diesmal am Jahrestag des Mauerfalls mehr als 60 Vertreter aus Politik und Gesellschaft zur Gedenkstätte Berliner Mauer.

Darunter waren auch Berlins Regierender Bürgermeister Michael Müller (SPD), Kulturstaatsministerin Monika Grütters (CDU) und Berlins Kultursenator Klaus Lederer (Linke).

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Der Direktor der Stiftung Berliner Mauer, Axel Klausmeier, erinnerte an die friedliche Revolution und den Mauerfall vor 32 Jahren, aber auch daran, dass damit für viele Menschen auch eine herausfordernde Transformationszeit begonnen habe.

Die Bernauer Straße gilt als Symbol der deutschen Teilung. Beim Mauerbau 1961 lag die Häuserfront der Straße im Osten, der Bürgersteig im Westen. Der Mauerfall am 9. November 1989 leitete das Ende der DDR ein, am 3. Oktober 1990 war Deutschland wieder vereinigt. (dpa)

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