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"Man kann nur aufsteigen, wenn man den Osten verlässt"

Warum schaffen es Ostdeutsche kaum in Führungspositionen? In einer MDR-Doku suchen ostdeutsche Führungskräfte nach Antworten.

Von Oliver Reinhard
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Steffi Lemke hat Melkerin gelernt und war Briefträgerin. Heute gehört sie gleich zwei Minderheiten an: als eine der wenigen Ostdeutschen, die Karriere gemacht haben, und als eine von nur zwei ostdeutschen Ministerinnen im Kabinett von Kanzler Scholz.
Steffi Lemke hat Melkerin gelernt und war Briefträgerin. Heute gehört sie gleich zwei Minderheiten an: als eine der wenigen Ostdeutschen, die Karriere gemacht haben, und als eine von nur zwei ostdeutschen Ministerinnen im Kabinett von Kanzler Scholz. © dpa

Die "Wende" katapultierte ihn in die erste Reihe. 1989 war der Umwelt-Aktivist Ernst Paul Dörfler Mitbegründer der Grünen in der DDR, 1990 zunächst Abgeordneter der Volkskammer, dann des Bundestages. Doch dort oben, in der Elite, hielt es Dörfler nicht lange aus. Noch im selben Jahr zog er sich aus der Politik zurück, man kann sagen: Er floh. "Ich habe nicht gelernt, Wortgefechte auszutragen und andere zu verletzen", erklärt der heute 72-Jährige – einer der erhellendsten Sätze in der MDR-Doku "Der lange Weg nach oben".

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