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„Unbelehrbarkeit gehört zu einem kommunistischen Funktionär dazu“

Edgar Selge spielt jetzt den 1990 obdachlos gewordenen DDR-Staatschef Erich Honecker. Und er gesteht im Interview, dass ihm Honecker imponiert.

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Honecker (Edgar Selge, l.) und Holmer (Hans-Uwe Bauer, r.) spazieren am See entlang.
Honecker (Edgar Selge, l.) und Holmer (Hans-Uwe Bauer, r.) spazieren am See entlang. © ZDF und Conny Klein

Es sind die Figuren mit Ecken und Kanten, denen Edgar Selge humorvoll oder mit großem Ernst Leben einhaucht. Nun stand der 73-Jährige vor einer besonderen Herausforderung: Er spielt den entmachteten Erich Honecker. Das TV-Drama „Honecker und der Pastor“ erzählt eine wahre Geschichte aus dem Januar 1990: Die DDR liegt in den letzten Zügen. Der langjährige Staatschef, frisch an einem Nierentumor operiert, und seine Ehefrau sind faktisch obdachlos. Das Paar findet Unterschlupf bei Pastor Uwe Holmer in Lobetal. Ein Gespräch mit Edgar Selge über seine Rolle, christliche Werte und das Klavierspielen.

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