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Debatte um Unfallkreuzung

Auf der Weißenberger Straße bei Baschütz hat es binnen weniger Tage an einer Stelle zweimal gekracht. Nun wird mehr Sicherheit gefordert.

© dpa

Kubschütz. Zwei schwere Unfälle binnen einer Woche – das hat jetzt für Diskussionen im Kubschützer Gemeinderat gesorgt. Im September hatte es zweimal kurz hintereinander auf der Weißenberger Straße am Abzweig Baschütz/Kreckwitz gekracht. In beiden Fällen hatten die Autofahrer, die aus der Nebenstraße kamen, die Vorfahrt missachtet. Es kam zur Kollision. In einem Fall erlitt eine junge Polo-Fahrerin schwere Verletzungen und musst von Kameraden der Feuerwehr aus ihrem Auto befreit werden.

Wie kann die Straße an dieser Stelle sicherer gemacht werden? Gemeinderat Thomas Jurk (Freunde des SV Kubschütz) schlug vor, an den Nebenstraßen Stoppschilder anzubringen. „Wir haben bereits das Straßenverkehrsamt beim Landkreis angeschrieben“, sagte Bürgermeister Olaf Reichert (parteilos). Früher habe es öfter am Abzweig Baschütz/Niederkaina gekracht. Doch seit dieser Knotenpunkt vor acht Jahren zum Kreisverkehr umgebaut wurde, habe sich das verlagert. Tatsächlich tauchte die Kreuzung damals immer wieder in der Unfallstatistik auf. Schließlich wurde eine halbe Million Euro investiert, um sie sicherer zu machen.

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Nun steht der Abzweig Kreckwitz/Baschütz im Fokus. Um eine Lösung zu finden, müssen auch das für die Weißenberger Straße zuständige Landesstraßenbauamt sowie die Polizei mit hinzugezogen werden, sagt Reichert. Landkreis-Sprecher Gernot Schweitzer informiert, dass eine Prüfung der Angelegenheit bereits eingeleitet worden sei. „Ein Ergebnis ist im Laufe des November zu erwarten.“ (SZ/MSM)