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Meißen

Defizit bei Grünflächenpflege

Die Stadt hat 380 Hektar Grün- und Freiflächen und 52 Kleingartenvereine.

Die historischen Parkanlagen in Siebeneichen gehören zu den bedeutsamen innerstädtischen Grün- und Freiflächen für die Naherholung in Meißen.
Die historischen Parkanlagen in Siebeneichen gehören zu den bedeutsamen innerstädtischen Grün- und Freiflächen für die Naherholung in Meißen. © Claudia Hübschmann

Meißen. Meißen verfügt durch die stark gegliederte Topografie und die historische Entwicklung der Stadt außerhalb der Altstadt über einen hohen Anteil an Grünflächen. So steht es in der Fortschreibung des Integrierten Stadtentwicklungskonzeptes (Insek), das der Stadtrat auf einer Sondersitzung am 28. Januar beraten will.

„Im Flächennutzungsplan sind 380 Hektar und damit 12,5 Prozent der gesamten Stadtfläche als Grünflächen dargestellt. In der Altstadt ist der Grünanteil dagegen gering.“ Bedeutsame innerstädtische Grün- und Freiflächen für die Naherholung sind der Stadtpark, der Käthe-Kollwitz-Park, der Nikolaipark und der Burgberg sowie die historischen Parkanlagen in Proschwitz und Siebeneichen.

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Ein Defizit stellt die Pflege der Grün- und Freiflächen dar. Ein den Bauhof entlastendes Grünflächenpflegekonzept wurde bereits erarbeitet und soll ab 2020 umgesetzt werden. Darüber hinaus gibt es eine Vielzahl privater Gärten. Im Stadtgebiet gibt es zudem ca. 52 Kleingartenvereine auf einer Fläche von ca. 102 Hektar. Bedingt durch die Altersstruktur sind zunehmend Leerstände in den Kleingartenanlagen zu verzeichnen. (SZ)

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