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Dem Eishockey verbunden

Bernd Funke ist einer der Gründerväter des ELV Niesky und war viele Jahre dessen Präsident. Anlässlich der Sportlerumfrage hat die SZ mit ihm gesprochen.

© Jens Trenkler

Welche Sportler sehen Sie als Favorit?

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Wir sind Meister. Wir können das. 

33 Frauen und 242 Männer sind unter den frisch gebackenen Meisterabsolventen der Handwerkskammer Dresden und damit Aushängeschild der „Wirtschaftsmacht von nebenan“.

Als ehemaliger Präsident des Eislaufvereins Niesky bin ich natürlich den Tornados verbunden und tippe sie als Mannschaft in der Sportlerumfrage der SZ. Bei den Frauen setze ich auf Christina Friedrich. Ich bewundere sie dahingehend, dass sie erst mit 45 Jahren mit der Leichtathletik angefangen hat und von den Meisterschaften oft mit einer Medaille heimkehrt. Ich kenne sie auch persönlich gut. Bei den Männern dominiert für mich ebenfalls die Leichtathletik. Hier ist es Manfred Kliemsch, der es mit seinen 75 Jahren schaffte, Sachsenmeister zu werden und Zeit seines Lebens Sport treibt.

Treiben Sie auch Sport – und welchen?

Ja, und zwar regelmäßig. Im Sommer schwimme ich im Waldbad gleich nebenan und im Winter in der Schwimmhalle in Bautzen. Mit meiner Frau bin ich oft Wandern oder zu Fahrradtouren unterwegs. So halten wir uns beide fit. Das Schlittschuhlaufen habe ich nicht verlernt, auch wenn die Zeiten als aktiver Spieler schon eine Weile her sind.

Wie sind Sie mit dem Sport im Landkreis verbunden?

Jetzt nicht mehr so intensiv. In früheren Jahren als Präsident des ELV interessierte mich das Sportgeschehen auch über Niesky hinaus.

Werden Sie Gast der diesjährigen Sportlergala im Bürgerhaus sein?

Selbst gehe ich nicht mehr hin. Als Präsident war das anders, da war ich immer mit dabei. Dennoch finde ich diese Veranstaltung eine gute Sache. Sie würdigt nicht nur die besten Sportler, sondern auch das Engagement der vielen Sportvereine. (SZ/sg)