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Dem großen Batzen Geld etwas näher

Im „Mach-dich-ran“-Spezial sind die Niederstriegiser im Halbfinale angetreten. Sie kämpfen um 200 000 Euro.

© Dietmar Thomas

Von Frank Korn

Niederstriegis/Halle. Das Team aus Niederstriegis, das beim „Mach-dich-ran“-Spezial des Mitteldeutschen Rundfunks (MDR) um Geld für die Sanierung der Kirche kämpft, ist auf der Erfolgsleiter ein weiteres Stück geklettert. Bei dieser Sendung geht es um viel Geld, das von der Stiftung Kirchenbau – kurz Kiba – zur Verfügung gestellt wird. Insgesamt sind 400 000 Euro im Spiel. Sechs Kirchgemeinden – je zwei aus Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen – kämpfen um den Siegerpreis von 200 000 Euro.

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Zunächst mussten sich die Niederstriegiser mit dem Team aus Streumen (Gemeinde Wülknitz im Landkreis Meißen) auseinandersetzen. Als Sieger dieses Duells zogen sie ins Halbfinale gegen die Sieger aus Sachsen-Anhalt und Thüringen ein. Auch dieses ist nun schon Geschichte. Auf der Peißnitzinsel in Halle mussten die drei Mannschaften jeweils ein Festzelt mit allem Drum und Dran, also mit Biertischgarnituren und Beleuchtung, aufbauen. Das Team aus Niederstriegis schlug sich wacker und konnte sich außerdem noch wertvolle Zeitpunkte bei einem Wissensquiz erkämpfen. Moderator Mario Richardt nahm mit seinem Team nach der ersten Fertigmeldung der Niederstriegiser das Zelt zwar ab, fand jedoch noch ein paar Zeltplanen, welche nicht fachmännisch angebracht waren. Sofort hatte die Mannschaft die Möglichkeit, diese an den dafür vorgesehenen Ösen zu befestigen und schaffte den Einzug ins Finale.

„Für uns war das eine aufregende Geschichte“, sagte Werner Tietze, der mit Simone Maul, Heiko Jadatz, Marcel Martin und Peter Schumann zum fünfköpfigen Team gehört. „Es hat jeder alles gegeben, weil auch jeder weiß, um was es geht“, so Tietze weiter. Nach dem Halbfinale am Sonnabend mussten die Niederstriegiser am Sonntag beim Erntedankfest ihren Gemeindemitgliedern schon Rede und Antwort stehen. „Sie haben sich natürlich über unseren Erfolg gefreut“, so Werner Tietze.

Die Niederstriegiser wollen nun auch in der letzten Etappe dieses Wettstreits alles geben. Leer gehen sie in keinem Fall aus. Der Sieger erhält 200 000 Euro, der zweite Finalist 100 000. Die im Halbfinale ausgeschiedene Mannschaft erhält noch 70 000 Euro. Die drei Teams, die in den Landesduellen ausgeschieden sind, bekommen jeweils 10 000 Euro. Am Montag kämpfen die Niederstriegiser während der Veranstaltungsaufzeichnung zur Samstagabend-Show von Stefanie Hertel, die am 28. Oktober ausgestrahlt wird, um Platz eins. Schon vor dem ersten Wettkampf gegen das Team aus Streumen hatte sich Pfarrer Heiko Jadatz optimistisch gezeigt: „Es werden die 200 000 Euro. Mit dem Geld könnte die Sanierung der Kirche schneller als geplant verlaufen.“ Bisher geht der Plan auf.