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Bischofswerda

Demitzer feiern ihr Bier

Beim Steinmetzbräufest am Freitag werden die ersten Flaschen verkauft. Die Auflage ist auch in diesem Jahr limitiert.

Martin Grohmann vom Granitdorfverein zeigt das Steinmetzbräu.
Martin Grohmann vom Granitdorfverein zeigt das Steinmetzbräu. © Archivfoto: Steffen Unger

Demitz-Thumitz. Das neue Demitzer Steinmetzbräu ist da. Erstmals angestoßen wird mit den 0,33-Liter-Flaschen des 2019er Jahrganges beim 9. Steinmetzbräufest an diesem Freitag im Erlebnismuseum „Alte Steinsäge“. Der Granitdorfverein sorgt für Bratwurst, die „Mährischen Vagabunden“ für stimmungsvolle Musik.

Gebraut und abgefüllt wird das Steinmetzbräu, ein Pilsner, in der Bergquellbrauerei Löbau. Drei Paletten mit je 40 Kästen haben die Demitzer bestellt. Das sind in der Summe 2 880 Flaschen. Ein Teil davon bleibt beim Granitdorfverein, der das Bierfest ausrichtet. Was am Freitag nicht getrunken wird, wird in den nächsten Wochen bei weiteren Veranstaltungen des Vereins verkauft. Zum Beispiel am 15. September, dem Tag des offenen Granitdorfes. Auch im Wölkauer Edeka-Markt wird die Spezialabfüllung verkauft – allerdings erst nach der „Bierprobe“ am Freitag. Jährlich gibt es nur diese eine limitierte Edition. Viele Demitzer kaufen die Flaschen mit dem Ortsetikett, um sie zu verschenken. Nach den Erfahrungen ist der Vorrat bis zum Spätherbst meist verkauft.

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Das mit dem Granitdorfverein entworfene dekorative Flaschenetikett zeigt ein historisches Foto, auf dem Steinbrucharbeiter während einer Pause zu sehen sind. Erinnert wird damit an zwei traditionelle Gewerke in der Oberlausitz – die Steinarbeiter und die Braumeister. Mit diesem Bier schreibt Demitz-Thumitz sein Konzept fort, sich als Steinarbeiterdorf auch kulinarisch zu profilieren. Der Gasthof Kmoch offeriert seinen Gästen beispielsweise ein Steinarbeiterfrühstück und ein Steinspellersteak. Eine Nascherei wurde im Medewitzer Landgasthof Buckan erfunden: Pflastersteine als kleine Kuchenwürfel. (SZ)

Das Steinmetzbräufest beginnt am 9. August, 17 Uhr, an der „Alten Steinsäge“, Schulsteg 1.