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Demo gegen vermeintliche „Islamisierung“

Am Montagabend sind etwa 500 Demonstranten unter dem Motto „Gewaltfrei gegen Glaubenskriege auf deutschem Boden“ durch die Dresdner Innenstadt gezogen.

© lex

Mehr als 500 Dresdner haben gestern friedlich in der Innenstadt gegen „Glaubenskriege“ auf deutschem Boden demonstriert. Es war bereits die zweite Kundgebung eines Bündnisses namens „Patriotische Europäer gegen die Islamisierung des Abendlandes“ (Pegida). Die Veranstalter wollen nun jeden Montagabend in Dresden marschieren, solange sich die Politik der drängenden Probleme nicht annehme.

Lutz Bachmann, einer der Initiatoren, sagte unter Applaus: „Bei allem Verständnis für das Elend und den Schrecken der kriegerischen Auseinandersetzungen in allen Kriegsgebieten der Erde, können wir Deutschen und Europäer nicht das Auffanglager der Welt sein und damit diese Kriege auf unsere Straßen holen, so schön unser Land auch ist.“ Er betonte, Gewalt von welcher Seite auch immer, entschieden abzulehnen. Vereinzelt waren jedoch auch bekannte rechtsextreme Parolen zu hören.

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Ein Großaufgebot der Polizei hat die Demo abgesichert, nachdem Proteste angekündigt worden waren. Sprecher der Linkspartei hatten vergangene Woche von angeblichen „Verfolgungsjagden“ auf Gegner dieser vermeintlich „rechten“ Demo berichtet. Dies wurde jedoch weder von Polizei noch Ordnungsamt bestätigt. Auch die Krawalle in Köln mögen zu der Polizeipräsenz beigetragen haben. (two/lex)