merken

Bauen und Wohnen

Den Garten umgestalten

Sommerzeit ist Urlaubszeit. Während die einen in ferne Länder reisen, verbringen die anderen ihren Urlaub lieber zuhause, besonders gern im eigenen Garten. 

Mit ein paar Umbaumaßnahmen wird aus dem Garten eine echte Wohlfühl-Oase. © Fotolia.com © white78 #179409680

Dementsprechend legen sie viel Wert darauf, dass sie sich im Garten wohlfühlen. Um das zu erreichen, sollte man den Garten nach persönlichen Wünschen umgestalten und sich somit eine richtige Wohlfühl-Oase schaffen. 

Shopping und Events im ELBEPARK Dresden

180 Läden und Filialen und umfassende Serviceleistungen sorgen beim Shopping für ein Erlebnis. Hier stehen Ihnen 5.000 Parkplätze zur Verfügung.

Kosten und Finanzierung des Gartens

Einen Garten komplett neu anzulegen oder umfassend umzubauen, ist in der Regel ein kostspieliges Projekt. Da ist es gut zu wissen, mit welchen Ausgaben man rechnen muss und wie sich das Projekt Gartengestaltung finanzieren lässt.

Das kostet ein neuer Garten

Wer sich als Hobbygärtner einen neuen Garten anlegen oder die bestehende Grün-Oase umbauen möchte, muss für gewöhnlich tief in die Tasche greifen. Besonders für einen fachmännischen Gartenbau ist der finanzielle Aufwand nicht zu unterschätzen.

Mit welchem Kostenbetrag bei der Gartengestaltung zu rechnen ist, kann nicht pauschal beantwortet werden. Es kommt dabei vor alle auf die eigenen Wünsche und Bedürfnisse, die Größe und Lage des Gartens sowie das Ausmaß der (Um-)Gestaltung an. Besonders kostenintensiv wird das Gartenprojekt, wenn ein Landschaftsarchitekt oder ein Landschaftsgärtner mit der Umgestaltung beauftragt werden.

Für eine grobe Einschätzung der aufkommenden Kosten dienen folgende Berechnungsformeln: Für einen Garten, der im Rahmen eines Hausbaus von einer Gartenbau-Firma angelegt wird, fallen 12 bis 18 Prozent der Bausumme an. Alternativ kann man pro Quadratmeter Gartenfläche mit 40 bis 100 Euro rechnen.

Die Kosten setzen sich aus den folgenden Punkten zusammen:

• Planung der Gestaltungsmaßnahmen durch einen Landschaftsgärtner oder Landschaftsarchitekt

• Werkstoffe (Erde, Pflanzen, Steine etc.)

• Beleuchtung

• Wasser und Strom (spezielle Wünsche wie Schwimmteich, Brunnen, Pavillon oder Gewächshaus)

• Personalkosten (Landschaftsgärtner, Gartenbau-Spezialisten)

• Maschinenkosten (Minibagger, Rüttelplatte etc.)

Insgesamt belaufen sich die Kosten in der Regel auf mehrere tausend Euro. Hat der Garten Hanglage, wird das Projekt noch teurer: Durch notwendige Stützmauern und Treppen sowie die eingeschränkte Einsatzmöglichkeit der Maschinen liegt der Preis oft um einiges höher wie bei einem ebenen Grundstück gleicher Größe.

Möglichkeiten zur Finanzierung

Da das Projekt Gartengestaltung unter Umständen eine sehr kostenintensive Angelegenheit ist, bietet es sich bei größeren Umgestaltungsmaßnahmen an, dafür einen Kredit zu beantragen. Wird der Garten im Rahmen des Hausbaus angelegt, fällt er unter die Rubrik Baunebenkosten und sollte daher bereits bei der Hausfinanzierung berücksichtigt werden. Für einen Garten, der nachträglich umgestaltet wird, ist unter Umständen ein separater Kredit nötig.

Bleibt nur noch zu entscheiden, ob man das Darlehen bei einer Bank oder online beantragen möchte, wobei Letzteres durchaus Vorteile mit sich bringt:

• Dadurch, dass man als Antragssteller keine Bankfiliale aufsucht, sind häufig niedrigere Zinssätze möglich.

• Wer zusätzliche finanzielle Sicherheiten anbietet wie einen zweiten Kreditnehmer oder Festanlagen, erhält oftmals günstigere Konditionen.

• Außerdem sind Online-Kredite im Vergleich zu herkömmlichen Angeboten nicht zweckgebunden – unabhängig davon, wie hoch der Betrag ist.

Ein Kredit bei einer Bankfiliale dagegen hat den Vorteil, dass die Antragssteller bei Einhaltung bestimmter Auflagen wie etwa umweltfreundliche oder umwelterhaltende Kriterien günstigere Verträge bekommen. Einige regionale Banken bezuschussen Hobbygärtner auch mit einem günstigen Kredit, wenn ortsansässige Bauunternehmen bzw. Gärtner und Landschaftsarchitekten beauftragt werden. Doch für welche Kreditform man sich auch entscheidet: In jedem Fall ist es sinnvoll, einen Vergleich durchzuführen, um das günstigste Angebot für das eigene Vorhaben zu finden.

Aus juristischer Sicht zählt die Gartengestaltung zu den Maßnahmen, die in den wohnwirtschaftlichen Rahmen fallen. Deswegen kann man für die Um- oder Neugestaltung des Gartens den Bausparvertrag nutzen. Das gilt auch für Schrebergärten. Wer das Vermögen aus dem Bausparvertrag in den Garten investieren möchte, sollte sich im Vorfeld genau über die Konditionen informieren und verschiedene Vertragsangebote miteinander vergleichen. 

Die richtige Vorbereitung

Mit systematischer Planung gelingt das Projekt Gartengestaltung.  © Fotolia.com © Sonja Birkelbach #257862445

Bevor es mit der Umgestaltung des Gartens losgehen kann, sind Vorbereitungen zu treffen. Nur ein systematisches Vorgehen kann sicherstellen, dass sich die kreativen Ideen später zu einem harmonischen Gesamtbild zusammenfügen und der Garten den Wünschen entspricht. 

Den Garten startklar machen

Damit der Garten umgestaltet werden kann, muss zunächst Ordnung herrschen. Daher ist als erster Schritt Großreinemachen angesagt. Dazu gehört es, sämtliche Altlasten zu beseitigen, die schon lange ein Störfaktor im Garten sind. Das können unliebsame Arbeiten sein wie Unkraut jäten, abgestorbene Gehölze roden, aber auch Rasenmähen sowie Bäume, Hecken und Sträucher zurückschneiden. Ansonsten muss alles weichen, was bei den Umbauarbeiten stört – unter Umständen auch bestehende Bodenbeläge.

Danach ist der nötige Platz vorhanden und die Umgestaltungsarbeiten können beginnen. Das einzige, was nun noch fehlt, ist eine Idee und ein Plan, wie der Garten in Zukunft aussehen soll.

Den neuen Garten zielgerichtet planen

Ist die Entscheidung gefallen, wie der Garten später einmal aussehen soll, geht es an die konkrete Planung. Benötigt wird eine maßstabsgetreue Planzeichnung, auf der Anordnung und Größe der Beete sowie andere Baumaßnahmen notiert werden. Außerdem sollten Hobbygärtner die Bodenbeschaffenheit und die Lichtverhältnisse schriftlich festhalten. Daraus geht der spätere Pflanzplan hervor. 

Ideen für die Umgestaltung

Ein Wellness-Garten bietet viele Möglichkeiten zum Entspannen.  © Fotolia.com © Photographee.eu #213602657

Die Möglichkeiten, einen Garten zu gestalten, sind schier unendlich. Um so schwieriger fällt es Hobbygärtnern, sich bei der Planung des neuen Gartens für eine Möglichkeit zu entscheiden. Die folgenden Vorschläge sollen dieses Problem lösen und für etwas Inspiration für den eigenen Garten sorgen.

Mediterraner Garten

Ein mediterraner Garten weckt Urlaubserinnerungen und vermittelt ein Gefühl von Leichtigkeit und Lebensfreude – ganz wie man es von den südlichen Ländern Europas kennt. Je nach Wohnraum, kann man sich den Traum von einem mediterranen Garten erfüllen. Die Pflanzen aus dem Mittelmeerraum sind an heiße, trockene Sommer und warme Winter angepasst und gedeihen daher dort, wo das Klima besonders mild ist, wie etwa in Weinbauregionen. Vor niedrigen Temperaturen wie im Winter müssen sie allerdings geschützt werden. Ansonsten sind aber viele mediterrane Pflanzen immergrün und sehen das ganze Jahr über schön aus.

Typisch für einen mediterranen Garten sind:

• südländische Pflanzen wie Palmen, Zitronen- und Olivenbäume und duftende Kräuter wie Rosmarin und Thymian

• ein Wasserbecken oder ein Wasserspiel

• Terrakotta (Töpfe oder auch Figuren)

• natürliche Bodenbeläge wie Holz oder Naturstein

• eine Terrasse mit rustikalen Holzmöbeln

• dekorative Steinskulpturen sorgen für antiken Charme wie im alten Rom

Wellness-Oase

Der Wellness-Garten ist eine Oase der Erholung und schafft ideale Bedingungen, um sich zu entspannen, zu meditieren oder um in aller Ruhe Sport zu treiben. Dazu braucht es typische Elemente, die beruhigend und entspannend wirken:

• Dazu gehört eine große Terrasse mit natürlichem Holzbelag, gemütliche Sitzmöglichkeiten an ruhigen Stellen des Gartens und die passende Bepflanzung.

• Für einen besonders erholenden Effekt sollten das Pflanzen sein, die ästhetisch sind und Urlaubserinnerungen wecken.

• Pflanzen, die Ton in Ton abgestimmt sind, wirken besonders beruhigend.

Idealerweise verfügt ein Wellness-Garten auch über einen Schwimmteich, der die Vorzüge von Naturteichen und Schwimmbecken mitbringt. Im weichen Wasser kann man gut entspannen und den Garten beim Schwimmen betrachten. Ist der Platz begrenzt, kann auch ein ganz normaler Teich zu einem Hingucker werden und eine echte Oase der Ruhe darstellen. Passend zum vorhandenen Platz, lässt sich sogar in Eigenregie ein naturnaher Folienteich anlegen.

Asiatischer Garten

Asiatische Gärten, und hier vor allem die japanische Variante, sind seit Jahren im Trend – wohl auch deswegen, weil sie für Harmonie und Einklang stehen. Das liegt nicht zuletzt an ihrer speziellen Gestaltungsform: Japanische Gärten sind kleine, in sich geschlossene Landschaften. Dazu gehören typischerweise:

• kunstvoll beschnittene Bonsai-Bäume

• Bambus-Pflanzen

• üppig blühende Gehölze

• abgerundete Steine, aber auch wellenförmig geharkter Kies, der Wasser darstellen soll

• Felsbrocken, die zu kleinen Gebirgen aufgetürmt werden

• Wasserbecken und Teiche

• asiatische Accessoires wie Buddha-Figuren

• Pagoden

• ein Pavillon aus Holz

• steinerne Laternen

• geschwungene Holzbrücken

Eine andere Gestaltungsform stammt aus China: der Feng-Shui-Garten. Feng-Shui heißt übersetzt so viel wie „Wind und Wasser“ und bezeichnet eine chinesische Naturphilosophie, die man auch aus dem Wohnbereich kennt. Der Grundgedanke ist auch hier Harmonie und Einklang. Feng-Shui-Gärten werden optimal und ganz individuell auf ihre Besitzer abgestimmt, damit sie Körper und Seele ins Gleichgewicht bringen. Die einzelnen Elemente werden so miteinander kombiniert, dass sich ein harmonisches Gesamtbild ergibt:

• Licht und Schatten

• kantige und runde Formen

• hohe und niedrige Pflanzen

• immergrüne und laubabwerfenden Gehölze

Naturgarten

Ein Naturgarten lädt dazu ein, den Pflanzen beim Wachsen zuzusehen und das emsige Treiben der Insekten, Vögel und Säugetiere zu beobachten, die sich im Garten heimisch fühlen.

• In einem naturnahen Garten werden die Wege und Beete meist in organischen Formen angelegt und mit üppigem Grün umgeben.

• Die Bepflanzung sollte möglichst vielfältig und blühend sein, um Tiere verschiedenster Arten anzulocken. Die Wildpflanzen dienen ihnen als Futterquelle. Dennoch ist darauf zu achten, die Pflanzen nicht wild durcheinander anzuordnen, sondern mit einer gewissen Grundstruktur.

• Rosen, Stauden und Gräser sowie Hortensien, Lavendel und Kleingehölze schaffen ein abwechslungsreiches Farbenspiel.

Insgesamt lässt sich für die Gestaltung eines Naturgartens aus über 1.000 Arten an Wildblumen, Stauden und Gehölzen schöpfen. Die Auswahl für die Bepflanzung ist also groß. Auch bei der Art der Gestaltung gibt es für einen Naturgarten verschiedene Möglichkeiten: Der Garten kann nach dem Vorbild natürlicher Lebensräume angelegt werden wie etwa eine Blumenwiese oder ein Naturteich. Oder man setzt Schwerpunkte bei bestimmten Farben, Formen und Stilen.

Familienfreundlicher Garten

Für Kinder ist ein Garten wie ein Abenteuerspielplatz. Sie suchen echte Naturerlebnisse und haben Spaß am Kontakt zu Pflanzen und Tieren. Außerdem brauchen sie viel Freiraum, um ungestört spielen und toben zu können. Dafür bietet es sich an, im Garten eine Fläche als Spielecke zu gestalten. Hier finden verschiedene Spielgeräte ihren Platz:

• Sandkasten

• Rutsche

• Schaukel

• Spielhaus

Ein solcher Familiengarten ist sehr wandelbar und äußerst anpassungsfähig, er wächst sozusagen mit den Bedürfnissen der Kinder mit: Später kann die Fläche zu einer Abenteuerlandschaft ausgebaut werden, die den Kindern Gelegenheit zum Klettern und Rutschen bietet. Das kann ein Klettergerüst mit integrierter Rutsche sein oder eine Kletterwand.

Was immer gut ankommt, ist ein selbstgebautes Baumhaus. Wenn die Kinder älter werden, kann der Abenteuerspielplatz einer Basketballspielfläche Platz machen. Wird diese auch nicht mehr benötigt, kann an der Stelle ein Nutzgarten entstehen.

Es ist aber kein großer Garten nötig, um den Bedürfnissen der Kinder gerecht zu werden. Gute Planung ist alles, um einen Garten kinderfreundlich zu machen. Bei der Planung sollte natürlich immer auch die Sicherheit eine große Rolle spielen:

• So muss gewährleistet sein, dass die Kinder nicht mit dem Kopf zwischen den Streben des Baumhauses oder des Klettergerüstet stecken bleiben können.

• Die Konstruktionen müssen absolut stabil sein, es darf keine Verletzungsgefahr durch Holzsplitter oder hervorstehende Nägel bestehen.

• Außerdem ist bei der Bepflanzung darauf zu achten, dass keine Pflanzen im Garten stehen, die für Kinder giftig sind. 

Ein Naturgarten lockt viele Tierarten an.  © Fotolia.com © Christine Kuchem #239166790

Selber machen oder einen Profi engagieren?

Die Arbeit vom Profi ist fachgerecht, aber auch deutlich teurer.  © Fotolia.com © reichdernatur #136966453

Wenn es darum geht, den Garten umzugestalten, stellt sich zwangsläufig auch die Frage, ob man dafür einen Fachmann beauftragt oder die Arbeit lieber selbst erledigen möchte. Es hat jeweils seine Vor- und Nachteile, wenn man den Garten eigenständig umgestaltet bzw. einen Profi ans Werk lässt. 

Professionell und fachgerecht

Wenn ein Landschaftsarchitekt oder ein Landschaftsgärtner mit der Umgestaltung des Gartens beauftragt werden, treibt das die Kosten in die Höhe. Im Gegenzug ist das Projekt aber vom Fachmann durchdacht und ausgeführt – die Qualität ist demnach im Normalfall optimal und man braucht nicht zu fürchten, etwas Wichtiges bei der Gestaltung vergessen oder nicht bedacht zu haben.

Sollte die Arbeit des Profis nicht ordnungsgemäß durchgeführt worden sein, besteht die Möglichkeit, Mängel korrigieren zu lassen. Sofern die tatsächliche Leistung von der vertraglich Vereinbarten abweicht, haftet der Gartenbauunternehmer. Dabei kann von einem Fachbetrieb erwartet werden, dass er über die notwendigen Kenntnisse und Fertigkeiten verfügt, um den Garten fachlich einwandfrei anzulegen.

Anspruch auf Mangelbeseitigung

Ein Mangel liegt etwa dann vor, wenn ein Garten- und Landschaftsbaubetrieb sonnenliebende Pflanzen im Schatten pflanzt oder wenn der Betreib dem Gartenbesitzer falsche Pflegeanweisungen gibt und die Pflanzen daraufhin eingehen. Dann kann der Gartenbesitzer von Gesetzes wegen Ansprüche aufgrund der Mangelhaftigkeit des Werkes geltend machen.

Kann der Gartenbesitzer bzw. Auftraggeber beweisen, dass der Mangel wegen einer Fehlleistung des Unternehmens entstanden ist, kann er vom Unternehmen zunächst die Beseitigung des Mangels bzw. die Neuherstellung verlangen. Das Unternehmen wählt eine der beiden Optionen aus und muss den Mangel innerhalb einer angemessenen Frist beseitigen. Verstreicht die Frist ergebnislos, darf man den Mangel selbst beseitigen, vom Vertrag zurücktreten, Schadensersatz verlangen oder den vereinbarten Preis mindern.

Kosten senken durch Eigenleistung

Wie beim Hausbau, lassen sich auch bei der Gestaltung des Gartens die Kosten erheblich senken, wenn man möglichst viel Eigenleistung erbringt. Es lohnt sich daher in jedem Fall, vor dem Start der Umbauphase genau zu prüfen, welche Arbeiten man selbst oder mit Hilfe von Freunden und anderen tatkräftigen Unterstützern erledigen kann und was der Fachmann erledigen soll.

So können Vorarbeiten wie das Entfernen alter Plattenbelege oder Gehölze problemlos von Laien ausgeführt werden. Dagegen sollte das Pflastern von Wegen und Terrasse und andere fachlich anspruchsvolle Arbeiten lieber der Profi übernehmen – allein schon wegen der Ansprüche auf Mangelbeseitigung, auf die man sich im Ernstfall beziehen kann. Andernfalls gehen handwerkliche und bauliche Fehler komplett auf Kosten des Gartenbesitzers.

Wer sich allerdings in Sachen Gartenbau und Bepflanzung ausreichend auskennt, kann natürlich dementsprechend mehr Leistungen eigenständig erbringen, ohne dafür ein Unternehmen beauftragen zu müssen. Das hat zudem den Vorteil, dass man sich vollkommen nach dem eigenen Zeitplan richten und die Arbeiten dann erledigen kann, wenn es am besten passt, anstatt sich nach den Mitarbeitern des Garten- und Landschaftsbauunternehmens richten zu müssen. 

Für jeden Hobbygärtner die passenden Pflanzen

Mit den passenden Pflanzen kann jeder Hobbygärtner erfolgreich Pflanzen anbauen. © Fotolia.com © nd3000 #272581827

Bei der Umgestaltung bzw. Neuanlegung des Gartens stellt sich immer auch die Frage, welche Pflanzen in Zukunft dort wachsen und gedeihen sollen. Je nachdem, für welchen Gartenstil man sich entschieden hat, ist eine erste Auswahl an möglichen Gewächsen bereits getroffen. Eine zweite Entscheidungshilfe ist die persönliche Bereitschaft, sich um die Zier- und Nutzpflanzen zu kümmern. Immerhin gibt es besonders pflegeleichte Pflanzen, aber ebenso sehr anspruchsvolle und pflegebedürftige Gewächse. Für jeden Hobbygärtner lässt sich etwas Passendes finden, das zu den eigenen Ansprüchen passt.

Pflegeleichte Zier- und Nutzpflanzen

Zu den pflegeleichten Gemüsesorten gehören Zucchini und Kürbis. Vor allem Zucchini wachsen schnell und bringen reiche Ernte. Die stachligen Blätter halten Schnecken fern und aufgrund ihrer Größe unterdrücken sie Unkräuter. Auch Zwiebeln und Lauch lassen sich ohne viel Aufwand kultivieren. Pflegeleicht und unkompliziert sind außerdem Bohnen, Salat, Lauch und Mangold.

Es gibt auch Zierbäume, die hübsch aussehen, aber nicht geschnitten werden müssen und damit sehr pflegeleicht sind. Darunter sind

• Japan-Ahorn

• Fächer-Ahorn

• Zierkirsche

• Zierapfel

• Magnolie

• Kugel-Robinie

• Kugel-Trompetenbaum

Stauden, die besonders lange blühen, sehen mehrere Monate dekorativ aus, ohne Pflege zu benötigen. Dazu gehören: Mädchenauge, Frauenmantel, Skabiose, Pfingstrose, Funkie, Waldgeißbart und Gelber Sonnenhut.

Unter den Blumen gehört ausgerechnet eine Rosensorte zu den besonders pflegeleichten Exemplaren – dabei stellen Rosen sonst oft hohe Ansprüche an ihre Umgebung und brauchen viel Pflege. Die Rose „Larissa“ ist eine sehr unkomplizierte Züchtung. Die Pflanze ist selbstreinigend, wirft also ihre verblühten Blüten selbstständig ab und ist zudem besonders resistent gegen Schädlinge und Pilze.

Weitere pflegeleichte Gartenpflanzen sind

• Lavendel

• Wieseniris

• Hasenglöckchen

• Zaubernuss

Anspruchsvolle Zier- und Nutzpflanzen

Ein beliebtes, aber sehr anspruchsvolles Gemüse ist die Gurke. Die Pflanze muss gleichmäßig mit Wasser versorgt werden, damit sich nicht zu viele Bitterstoffe im Fruchtfleisch bilden. Es sollte sich aber keine Staunässe bilden. Der Boden ist idealerweise locker und humos, mit einer guten Wasserhaltefähigkeit und hohem Nährstoffgehalt.

Der Anbau von Kohlgemüse erfordert ebenfalls ein wenig Fachwissen und setzt Fingerspitzengefühl voraus. Vor allem Blumen- und Weißkohl sind nicht ganz unkompliziert und verlangen dem Hobbygärtner einiges ab.

Kamelien können zu meterhohen Sträuchern heranwachsen, haben aber den Ruf, sehr anspruchsvolle Zierpflanzen zu sein. Im Freien gedeihen sie nur an geschützten Standorten und in Gebieten mit milden Wintern, gleichzeitig mögen sie keine direkte Sonneneinstrahlung und sollten windgeschützt stehen.

Rhododendren kennt man als stattliche Großsträucher mit farbenprächtigen Blütenbällen. Doch damit die Pflanzen so schön aussehen, müssen einige Komponenten stimmen. Rhododendren brauchen einen lockeren, sandig-humosen und sauren Boden mit einem pH-Wert von 4,2 bis 5,5. Zu empfehlen ist auch ein halbschattiger Standort:

• In der direkten Sonne vertrocknen die Pflanzen.

• Im Schatten verlieren sie allerdings mehr Blätter als an sonnigen Plätzen.

• Im Sommer müssen die Pflanzen ausreichend gegossen werden.

• Gleichzeitig vertragen sie aber keine Staunässe. 

Dieser Artikel entstand in Zusammenarbeit mit der externen Redakteurin Katrin Brühl.

Sachsen wählt: Am 1. September ist Landtagswahl in Sachsen. Sie wissen noch nicht, wen Sie wählen? Der Wahl-O-Mat für Sachsen hilft Ihnen bei der Entscheidung! Alle Berichte, Hintergründe und aktuellen News zur Landtagswahl finden Sie gebündelt auf unserer Themenseite zur Landtagswahl in Sachsen.