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Denkmal für Kalaschnikow

Die AK-47 sei eine „echte kulturelle Marke Russlands“. Deshalb bekam Waffenbauer Michail Kalaschnikow in Moskau nun eine sieben Meter hohe Statue.

© dpa

Moskau. Russland hat dem Waffenbauer Michail Kalaschnikow in Moskau ein Denkmal gesetzt. Zahlreiche Schaulustige kamen am Dienstag zur feierlichen Enthüllung der rund sieben Meter hohen Statue im Zentrum der russischen Hauptstadt. Das Denkmal zeigt den Ingenieur mit dem weltweit verwendeten Sturmgewehr AK-47 (Awtomat Kalaschnikowa) in der Hand. „Michail Kalaschnikow ist die beste Verkörperung des russischen Menschen“, sagte Kulturminister Wladimir Medinski bei der Zeremonie. Die AK-47 sei eine „echte kulturelle Marke Russlands“, sagte er der Agentur Tass zufolge.

Das sieben Meter hohe Denkmal zeigt den Ingenieur Kalaschnikow mit einer AK-47 in der Hand - jener Waffe, die er 1947 entwickelte und von der es weltweit mehr als hundert Millionen Exemplare gibt.
Das sieben Meter hohe Denkmal zeigt den Ingenieur Kalaschnikow mit einer AK-47 in der Hand - jener Waffe, die er 1947 entwickelte und von der es weltweit mehr als hundert Millionen Exemplare gibt. © dpa
Michael Kalaschnikow
Michael Kalaschnikow © dpa

Der sowjetische Ex-Offizier Michail Kalaschnikow hatte nach dem Zweiten Weltkrieg das Sturmgewehr mit dem typisch gekrümmten Magazin als „perfekte Waffe zum Schutze der Heimat“ entwickelt. Als Kalaschnikow 2013 im Alter von 94 Jahren starb, wurde er mit militärischen Ehren beigesetzt.

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Inzwischen gibt es schätzungsweise mehr als 100 Millionen Exemplare des AK-47, die in etwa 100 Ländern eingesetzt werden. Der staatliche Rüstungsexporteur Rosoboronexport teilte mit, allein in diesem Jahr seien bereits 7 Lieferverträge für rund 100 000 Gewehre verschiedener Typen abgeschlossen worden. (dpa)