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Denkmalsanierung dauert länger

Das Mahnmal für die gefallenen Soldaten und Weltkriegsopfer wartet auf seine Fertigstellung. Es fehlt auch noch am Geld.

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© Archiv/Alexander Schröter

Wülknitz. Die Arbeiten am Gefallenendenkmal neben der Wülknitzer Kirche dauern an. Bürgermeister Hannes Clauß (parteilos), gleichzeitig Chef des Wülknitzer Ortsvereins, sagte auf SZ-Nachfrage, dass der zugehörige Auftrag an einen Steinmetz schon seit vorigem Jahr vergeben sei. Es stünden aber noch einige Arbeiten vor Ort aus. So müssten noch Platten verlegt und die Erweiterung des Mahnmals angebracht werden.

Die Erweiterung soll an die Opfer des Zweiten Weltkriegs erinnern und direkt neben dem jetzigen Denkmal entstehen. Einen genauen Fertigstellungstermin gibt es noch nicht. Die insgesamt knapp 9 500 Euro teure Sanierung und Erweiterung werden unter anderem durch die Gemeindegelder, Denkmalschutz-Mittel und einen Zuschuss des Ortsvereins finanziert. Der Verein wolle zudem noch Spenden einwerben, um das Projekt zu finanzieren.

Das Wülknitzer Gefallenendenkmal war stark baufällig. Neben Wind, Regen und Pflanzen hatte einst auch ein sowjetischer Panzer dem Bauwerk an der Friedhofsmauer zugesetzt. Der symmetrische Originalzustand kann deshalb auch nicht gänzlich wiederhergestellt werden. (ewe)