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Denkmalsanierung geht voran

Der erste Abschnitt ist beendet. Nun wartet die Gemeinde auf den Start der Steinmetzarbeiten am Kriegerdenkmal.

© André Braun

Von Eric Mittmann

Zschaitz-Ottewig. Nach vier Jahren der Vorbereitung geht es endlich voran am Kriegerdenkmal in Zschaitz. „Das Abstrahlen mit dem Trockeneisstrahler ist bereits erledigt“, erklärte Immo Barkawitz (Freie Wähler), Bürgermeister der Gemeinde Zschaitz-Ottewig.

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Der Gemeinderat hatte im Mai die Sanierung des Denkmals in Auftrag gegeben. Mittlerweile ist das Projekt zu einem größeren Auftrag herangewachsen. „Am Anfang – also etwa im Jahr 2014 – ging es nur darum, die alten Fugen zu entfernen, das Denkmal miteinem Eisstrahler zu säubern und neue Fugen anzubringen“, so Barkawitz. Nun sollen alle neun Gräber mit einem Granitbord eingefasst werden und die Gefallenen des Zweiten Weltkrieges künftig einen eigenen Stein erhalten. Die Kosten für das Projekt in Höhe von 23 000 Euro will die Gemeinde vollständig mit Hilfe von Fördergeldern begleichen. Zuletzt erhielt sie dafür sogar Unterstützung vonseiten des Denkmalschutzes. „Wir haben die Hilfe dankend angenommen“, sagte Barkawitz.

Der größere Abschnitt der Sanierung, die Steinmetzarbeiten, stehe derweil noch bevor. „Diese müssten auch demnächst anfangen. Wir werden uns dazu noch einmal mit der Gemeinde Ostrau absprechen“, erklärte der Bürgermeister.