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Der Dieselskandal nimmt kein Ende

Der Bundesgerichtshof weist darauf hin, dass der Einbau der Betrugssoftware einen Mangel darstellt. Auf ihn könnte nun ein folgenreiches Verfahren zukommen.

Symbolbild. © Jan Woitas/dpa

Der kürzlich ergangene Hinweis des Bundesgerichtshofes, dass der Einbau der Betrugssoftware in Volkswagen-Dieselfahrzeuge einen Mangel im Sinne des Kaufrechts darstellt, sorgt sowohl bei den Gerichten der Region als auch beim größten VW-Händler Ostsachsens für wenig Aufregung. Für die Gerichte beinhaltet diese höchstrichterliche Feststellung nichts Neues. Der VW-Händler sieht sich von diesem Hinweis nicht betroffen, weil in den Autos seiner Kunden der Mangel durch ein Software-Update längst behoben sei.

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Interessanter für betroffene VW-Dieselfahrer könnte der Blick auf die Entwicklung bei den Dieselskandal-Sammelklagen sein. Der Rechtedienstleistler Myright wird wohl ein Verfahren vor den Bundesgerichtshof bringen. Dessen Ausgang könnte Folgen für alle betroffenen Dieselfahrer haben.

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