merken

Der Dieselskandal nimmt kein Ende

Der Bundesgerichtshof weist darauf hin, dass der Einbau der Betrugssoftware einen Mangel darstellt. Auf ihn könnte nun ein folgenreiches Verfahren zukommen.

Symbolbild. © Jan Woitas/dpa

Der kürzlich ergangene Hinweis des Bundesgerichtshofes, dass der Einbau der Betrugssoftware in Volkswagen-Dieselfahrzeuge einen Mangel im Sinne des Kaufrechts darstellt, sorgt sowohl bei den Gerichten der Region als auch beim größten VW-Händler Ostsachsens für wenig Aufregung. Für die Gerichte beinhaltet diese höchstrichterliche Feststellung nichts Neues. Der VW-Händler sieht sich von diesem Hinweis nicht betroffen, weil in den Autos seiner Kunden der Mangel durch ein Software-Update längst behoben sei.

Interessanter für betroffene VW-Dieselfahrer könnte der Blick auf die Entwicklung bei den Dieselskandal-Sammelklagen sein. Der Rechtedienstleistler Myright wird wohl ein Verfahren vor den Bundesgerichtshof bringen. Dessen Ausgang könnte Folgen für alle betroffenen Dieselfahrer haben.

Anzeige
Symbolbild Anzeige

Auf dem Weg zum autonomen Fahren

Anschnallen und los: Der Volkswagen IQ.DRIVE kann die Sicherheit erhöhen und bietet viel Komfort beim Fahren – und das zu attraktiven Preisen.

Weiterführende Artikel

Symbolbild verwandter Artikel

Was der BGH-Hinweis den VW-Diesel-Fahrern bringt

Am Gericht und beim größten VW-Händler der Region sorgt der BGH für wenig Aufregung. Spannender ist ein anderer Fall.

Symbolbild verwandter Artikel

Doppelmoral beim Dieselskandal!?

SZ-Mitarbeiter Frank Thümmler schreibt über die Klagefreude von VW-Diesel-Fahrern.

Mehr zum Thema (SZ Plus):

Was der BGH-Hinweis den VW-Diesel-Fahrern bringt
Doppelmoral beim Dieselskandal!?

Mehr Lokales unter:

www.sächsische.de/loebau

www.sächsische.de/goerlitz

www.sächsische.de/niesky

www.sächsische.de/zittau