merken

Sport

Der Druck auf die Eislöwen steigt

Die Dresdner unterliegen Frankfurt am Main im DEL-2-Halbfinale zum zweiten Mal. Sie benötigen jetzt dringend einen Erfolg in der Best-of-7-Serie.

In dieser Szene ist Eislöwen-Kapitän Thomas Pielmeier (vorn) zwar vor Frankfurts Carter Proft am Puck, aber am Ende verlieren die Dresdner gegen die Hessen. ©  dpa/Robert Michael

Dresden. Die Dresdner Eislöwen haben auch das zweite Duell von bis zu sieben Partien im Halbfinale der Deutschen Eishockey-Liga 2 verloren. Sie unterlagen am Freitagabend vor 3611 Zuschauern in der Energieverbund-Arena den Löwen aus Frankfurt am Main mit 1:5 (0:0, 0:3, 1:2).

Nach einem temporeichen ersten Drittel, in dem die Gastgeber viele gute Gelegenheiten ausließen, erhöhten die Gäste den Druck mit Beginn des Mittelabschnitts deutlich. Das zahlte sich schnell aus. Noch in der 21. Minute ging der Hauptrunden-Sieger in Führung, die er mit einem Doppelschlag in der 25. und 26. Minute deutlich ausbaute. Die Dresdner hielten zwar dagegen, haderten aber erneut mit ihrer schlechten Chancenverwertung.

Anzeige
Symbolbild Anzeige

Eislöwen verlängern Vertrag mit Ribnitzky 

Die Dresdner Eislöwen verlängern den Vertrag um ein weiteres Jahr. Der gebürtige Kaufbeurer spielte seit 2016 in der DNL-Mannschaft der Dresden Eislöwen Juniors.

Erst im Schlussdrittel konnten die Eislöwen dann verkürzen. Sebastian Zauner traf zum 1:3 (46.). Ein Fehler in ihrem Aufbauspiel ermöglichte es den Hessen schließlich, in Unterzahl den alten Abstand wieder herzustellen (54.). Danach nahm Trainer Bradley Gratton Torhüter Marco Eisenhut raus, was Frankfurt nach einem Puckgewinn zum Endstand nutzte (56.). Trotz der bitteren Niederlage feierten die Dresdner Fans ihre Mannschaft mit Standing Ovations. Am Sonntag folgt um 17 Uhr das dritte Spiel in der Best-of-7-Serie, dann wieder in Frankfurt.

Weiterführende Artikel

Symbolbild verwandter Artikel

Eislöwen droht das Saisonende

Auch im dritten Halbfinale der Deutschen Eishockey-Liga 2 scheint Dresden den Löwen Frankfurt ebenbürtig zu sein, verliert aber wieder deutlich. Nun geht es am Dienstag um alles.