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Pirna

Der entspannt über sich staunt

Der Heidenauer Sven Keitel hat das Fach abgewählt, das seinen Schnitt gedrückt hätte. Jetzt hat er ein Ziel, sonst ist alles offen.

Eines weiß Sven Keitel schon: Er wird immer gern singen.
Eines weiß Sven Keitel schon: Er wird immer gern singen. © Daniel Schäfer

Er ist der Entspannte. Dafür hat Sven Keitel vor zwei Jahren vorgesorgt. Ab der elften Klasse hat sich der Heidenauer, dank der Wahlmöglichkeit, von den zwei Fächern verabschiedet, die wohl „anstrengend geworden wären“. Das waren Russisch und Geografie. Er hat sich lieber auf Gemeinschaftskunde und Darstellendes Spiel konzentriert. Überhaupt ist er künstlerisch talentiert.

Im Chor und Kammerchor des Heidenauer Gymnasiums gehörte er zu den Solisten. Zuletzt war er vor zwei Wochen in der Weesensteiner Schlosskirche zu hören, wo die diesjährigen Absolventen ihr Konzert gaben. Musiklehrer Max Röber hat geschafft, dass junge Männer wie Sven Keitel Freude am Singen unterschiedlichster Genres haben. Auch wenn die Musik als Beruf nicht zur Debatte steht, am Singen will Sven dran bleiben. Einen Durchschnitt von 1,1 im Abitur, das ist eine erstaunliche Leistung und trotz aller Lockerheit nicht mit links zu machen.

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Sven hatte zwar immer konstant sehr gute Leistungen, am Ende hat er aber selbst gestaunt, sagt er. Jedenfalls war er kein verbissen büffelnder Streber. Trotzdem lernt er in den Ferien freiwillig weiter. Und zwar für die Fahrprüfung. Wer das Abitur mit 1,1 macht, für den sollten Vorfahrtsregeln, Drehzahlen und Bremswege kein Problem darstellen.

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Viel Zeit zum Ausruhen gönnt sich Sven nicht. Im September startet sein Auslandsjahr in Lettland. Das Jahr wird spannend, sagt er, nicht nur weil Lettland ein spannendes Land ist, sondern weil er gespannt ist, wo die Reise fachlich danach hingeht. „Das ist bis jetzt noch völlig offen“, sagt er. Das Jahr will er nutzen, um herauszufinden, was seins ist. Wer weiß, vielleicht kommt am Ende doch noch die Musik als Studienfach raus… (SZ/sab)

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